UEFA-Supercup : Frau als Schiri? Jürgen Klopp spricht von "weiser Entscheidung"


Wenn am Mittwoch (21 Uhr) in Istanbul das UEFA Supercupfinale zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea freigegeben wird, erfolgt der dazugehörige Pfiff von einer Schiedsrichterin. Jürgen Klopp hält den Umstand, eine Frau leitet ein international großes Spiel, für eine sehr gute Sache.

  • Andre OechsnerMittwoch, 14.08.2019
Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Der Lichtkegel fällt am Mittwochabend nicht nur auf die 22 Mann, die von den beiden teilnehmenden Mannschaften aufgeboten werden.

Viel Beachtung wird auch Stephanie Frappart, der Schiedsrichterin des UEFA Supercupfinales, zuteil.

"Endlich ist es soweit. Es ist eine sehr weise Entscheidung, eine Frau ein solch großes Spiel leiten zu lassen", sagte Jürgen Klopp während der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Der Trainer des FC Liverpool fügte an: "Es wurde Zeit und wir sind sehr glücklich, dass wir Teil dieses historischen Moments sein können."

Klopp, der an der Seitenlinie schon das ein oder andere Mal mit Unparteiischen aneinander geraten ist, sicherte Frappart Unterstützung zu.

Alle werden helfen, "dass es nicht unnötig schwierig wird" für die Schiedsrichterin: "Ich werde mich von meiner besten Seite zeigen - sonst würde meine Mutter sauer werden."

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Die 35-jährige Frappart überzeugte mit guten Leistungen bei der Frauen-Weltmeisterschaft in diesem Jahr, bei der sie auch das Endspiel zwischen den USA und den Niederlanden (2:0) pfiff.

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