Borussia Dortmund :Für Michael Zorc ist 2022 Schluss – Nachfolger schon in den Startlöchern

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Foto: Marcel Paschertz / Shutterstock.com

Michael Zorc verlängerte in dieser Woche seinen Vertrag als Sportdirektor bis 2022, danach ist für den dann bald 60-Jährigen endgültig Feierabend bei Borussia Dortmund. Ursprünglich hatte er nach mehr als zwei Dekaden im Verein geplant, im kommenden Sommer einen Schlussstrich zu ziehen.

"Natürlich hat sich durch die Corona-Situation einiges verändert, und es wird auch verändert bleiben in den kommenden Mnaten", erläuterte Zorc während der Pressekonferenz vor dem letzten Spiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) seine Beweggründe.

Im Anschluss wolle der Ur-Borusse einen Jüngeren ranlassen, damit andere Einflüsse in den BVB kommen. Seine Motivation wird er bis dorthin hochhalten, er sei sehr motiviert, brachte Zorc zur Sprache.

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Foto: 360b / Shutterstock.com

Hintergrund


Der designierte Zorc-Nachfolger steht mit Sebastian Kehl bereits in den Startlöchern. Der 40-Jährige arbeitet seit zwei Jahren als Lizenzspielerchef, war zuvor Profifußballer und Dortmunder Kapitän.

Zorc kann im gewonnen Jahr neue Erkenntnisse finden, wer sein großes Erbe antreten soll – und das im Gleichschritt mit Hans-Joachim Watzke, dessen Vertrag Ende 2022 ebenfalls ausläuft. Bis dorthin haben sie Zeit, um die Sachlage in Ruhe zu evaluieren und den BVB durch die Post-Coronazeit zu schiffen.

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