Gala bietet Hilfe an :Nach dem tiefen Fall: Fatih Terim als Retter von Emmanuel Eboue?

Foto: melis / Shutterstock.com
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132 Spiele in der Premier League für die Gunners, 2006 fast der Titel in der Champions League. Für Emmanuel Eboue lief es in seinen sechs Jahren beim FC Arsenal sehr gut.

Nach seinen Millionenverträgen in London gab es die nächsten in Istanbul bei Galatasaray.

Doch dann kam 2016 das abrupte Ende. Die Fifa sperrte den 79-maligen ivorischen Nationalspieler für ein Jahr. Der Grund: Anhaltende Streitigkeiten um die Bezahlung von früheren Beratern.

Dieser Vorfall ist noch keine zwei Jahre her, doch das Leben des zweimaligen WM-Teilnehmers änderte sich in dieser Zeit rapide.

Statt seine Ausgaben anzupassen, seinen Lebensstil zu ändern – schließlich gab es ja keine Einnahmen mehr in Millionenhöhe – lebte er weiter das Leben eines sehr gut verdienenden Fußballprofis.

Inzwischen ist kein Cent mehr da, seine Ex-Frau hat in einem Scheidungskrieg eine Menge bekommen und die finanzielle Expertise gleich mitgenommen.

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Ein Haus im Norden Londons ist ihm geblieben. Noch. Denn auch hier droht Ärger.

"Wenn ich in dem Haus bin, traue ich mich kaum, das Licht anzumachen. Damit niemand weiß, dass ich da bin", gesteht Eboue im DAILY MIRROR.

Er lebe in ständiger Angst, dass plötzlich die Polizei auftaucht. Anwaltskosten könne er sich längst nicht mehr leisten, tauche oft zum Übernachten bei einer Bekannten unter und leide sogar unter Selbstmordgedanken.

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Seine Klamotten wasche er abends mit der Hand, damit er sie am darauffolgenden Tag wieder tragen könne.

Den Schritt an die Öffentlichkeit hat er gewagt, um junge Profis aus Afrika zu warnen. Sie sollten sich immer selbst um ihre finanziellen Belange kümmern, sodass ihr oftmals niedriges Bildungsniveau nicht von skrupellosen Beratern ausgenutzt werden kann.

Und nicht so "naiv" im Geldausgeben sein, wie es Eboue war.

"Wenn ich im Fernsehen Freunde sehe, mit denen oder gegen die ich gespielt habe, sage ich mir selbst 'Ich sollte dort sein'. Es ist hart für mich, sie so zu sehen", sagt der heute 34-Jährige, der sich aber auf Hilfe aus der Türkei freuen darf.

Dort haben sich Fans von Galatasaray für eine Beschäftigung des Ex-Profis bei dessen Ex-Verein stark gemacht.

Und wie CNN TÜRK berichtet, wird es auch so kommen. Galatasaray-Trainer Fatih Terim wurde am Sonntag nach dem Spiel gegen Goztepe (3:1) auf Eboues Geschichte angesprochen und soll seine Hilfe zugesichert haben.

Ein Job in der Akademie des türkischen Erstligisten soll es für den Ivorer geben.

Das Verhältnis zwischen Terim und Eboué ist ohnehin sehr eng. Der Ivorer bezeichnete den Trainer sogar einst als seinen "Vater".

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