Tottenham Hotspur :Gareth Bale: Berater über Spurs-Zukunft – volle Attacke auf Real Madrid

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Seit wenigen Tagen ist die Rückkehr von Gareth Bale zu Tottenham Hotspur in Sack und Tüten. Der Waliser wird zunächst für diese Saison ausgeliehen. Berater Jonathan Barnett denkt allerdings, dass sein Star-Klient über den mit Real Madrid vereinbarten Zeitraum hinaus für die Spurs spielen wird.

"Ich bin mir sicher, wenn die Dinge gut laufen, gibt es da kein Problem. Das ist der Verein, für den er spielen will", sagt Barnett bei BBC RADIO 4. Eine Rückkehr an die Concha Espina werde "hoffentlich kein Thema mehr", wie der Agent deutlich zu verstehen gibt: "Er wird so erfolgreich in Tottenham sein, dass er bleiben wird, und der Rest ist ein einfacher Deal."

Bale hatte sich in den vergangenen sieben Jahren, in denen er vertraglich an Real gebunden war, 13 Trophäen in den Vitrinenschrank gestellt, darunter viermal die Champions League. In 251 Pflichtspielauftritten trug er außerdem starke 173 Torbeteiligungen bei.

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Foto: lev radin / Shutterstock.com

"Für das, was er für Real erreicht hat, sollten sie den Boden küssen, auf dem er geht", moniert Barnett den Umgang mit seinem Klienten. Gleichwohl spreche Bale Spanisch und habe nicht mit dem Fußball abgeschlossen, was ihm immer wieder zum Vorwurf gemacht wurde. "Ich hoffe, dass die Leute bei Tottenham das erkennen und aufhören, völligen und vollkommenen Blödsinn zu erzählen", so Barnett bei TALKSPORT.

Hintergrund


Real-Trainer Zinedine Zidane stellte zwar regelmäßig öffentlich klar, dass es zwischen ihm und Bale keine atmosphärischen Störungen gab. Wie der 31-Jährige von ihm, den Real-Fans sowie den Medien in Spanien behandelt wurde, findet Barnett allerdings nicht in Ordnung.

"Meiner Meinung nach wurde er nicht korrekt behandelt als jemand, der so viel für diesen großartigen Klub geleistet hat", rügt Barnett bei BBC RADIO 4. "Ich will niemandem die Schuld zuschieben, aber ich finde, wie sich die Fans verhalten haben, war entwürdigend, und der Verein hat auch nicht geholfen."

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