Premier-League-Rückkehr möglich :Kritik an Real Madrid: Gareth Bale geizt nicht mit Vorwürfen

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

Es verblüfft nicht wirklich, dass Gareth Bale, bei der Nationalmannschaft Wales' weilend, zu seinem derzeitigen Befinden befragt wird. Dies liegt vor allen Dingen in seiner nicht mehr vorhandenen Zukunft bei Real Madrid begründet.

Sollte sich eine Option in der Premier League auftun, so Bale, würde er darauf in jedem Fall einen Blick werfen, sagt der gescholtene Offensivstar gegenüber SKY SPORTS. "Wir werden sehen, was passiert, wir haben viel Zeit in diesem Transferfenster – und alle anderen natürlich auch."

Spekulationen um einen Ausleihe zu Tottenham Hotspur, wo Bale der internationale Durchbruch gelang, kamen bereits zur Sprache. Die Spurs sollen eine Leihe favorisieren, Real will seinen Problemspieler aber lieber permanent abgeben.

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Foto: lev radin / Shutterstock.com

Mit Vorwürfen an seinen aktuellen Arbeitgeber geizt Bale derweil nicht. Letztes Jahr habe er versucht zu wechseln, Real habe einen Wechsel allerdings in letzter Sekunde blockiert.

Hintergrund


Es sei ein Projekt gewesen, auf das sich der 31-Jährige bereits sehr gefreut habe. Damit spielt Bale auf den geplatzten Wechsel zu Jiangsu Suning an. Bale war sich mit den Chinesen einig, Real-Boss Perez ließ den Wechsel aber durch seine Ablöseforderung scheitern.

"Der Klub wollte es nicht zulassen"

Es habe aber auch andere Fälle gegeben, in denen er versucht hatte, Real zu verlassen. "Aber der Klub wollte es nicht zulassen oder sie haben etwas dagegen unternommen", sagt Bale, "das ist die Schuld des Klubs!"

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht es nicht danach aus, als würde Bale Real in diesem Sommer verlassen. Das liegt zum einen an seinem mit 30 Millionen Euro Brutto-Jahresgehalt fürstlich dotierten Vertrag. Und zum anderen an der Corona-Pandemie, in der es vielen Klub unmöglich ist, überhaupt Transfers zu tätigen.

"Es liegt in den Händen des Klubs, aber sie machen mir es, um ehrlich zu sein, sehr schwer"

"Wir werden sehen, was passiert", betont Bale, der noch mal einen Gruß an die Madrider Vereinsspitze aussendet: "Es liegt in den Händen des Klubs, aber sie machen mir es, um ehrlich zu sein, sehr schwer."

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