Borussia Mönchengladbach

Gelungener Einstand für Farke

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Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER

Gelungener Einstand für Daniel Farke: Der neue Trainer feierte mit Bundesligist Borussia Mönchengladbach einen 3:1 (1:1)-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim. Dabei profitierte der fünfmalige deutsche Meister von einer frühen Gelb-Roten Karte gegen Abwehrspieler Stefan Posch (19., wiederholtes Foulspiel).

Die Gäste gingen dennoch durch Robert Skov (25.) in Führung. Ramy Bensebaini (42.) mit einem Fallrückzieher und Geburtstagskind Marcus Thuram (71.) drehten aber die Begegnung. Nico Elvedi (78.) verdarb Andre Breitenreiter endgültig das Liga-Debüt als TSG-Coach.

Borussia Mönchengladbach

Die Gastgeber taten sich vor 49.659 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Borussia-Park gegen die gut organisierten Hoffenheimer zunächst schwer. Viele Fouls wirkten sich zudem negativ auf den Spielfluss aus. Doch dann schwächten sich die Gäste selbst. Der bereits mit Gelb vorbelastete Posch kam gegen Bensebaini zu spät. Die Ampelkarte war eine vertretbare Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Siebert.

Mit der Überzahl wussten die Gladbacher aber erst einmal nichts anzufangen - im Gegenteil: Hoffenheim kombinierte sich bis in den Strafraum und Andrej Kramaric legte mit viel Übersicht für Skov ab. Dieser ließ Torhüter Yann Sommer keine Chance.

Ohne den verletzten Kapitän Lars Stindl fehlte den Gastgebern auch in der Folge die spielerische Linie. Alassane Plea sorgte nur mit einem Distanzschuss für Gefahr (32.). Für den Ausgleich benötigte die Borussia eine Standardsituation. Nach einer Ecke legte Neuzugang Kou Itakura per Kopf vor, Bensebaini traf sehenswert.

Hoffenheim zog sich nach dem Wechsel in Unterzahl weit zurück und lauerte auf Konter. Kramaric zögerte nach Vorarbeit von Christoph Baumgartner aber zu lange (48.), im Gegenzug traf Joe Scally nur die Latte (49.).

Gladbach erhöhte nun den Druck und suchte die Lücke. Der Abschluss von Thuram war aber zu harmlos (53.). Einen Flachschuss von Plea parierte TSG-Torhüter Oliver Baumann stark (62.).

Hoffenheim kam nun kaum noch hinten raus. Plea bediente Thuram dann mustergültig und der 25 Jahre alte Torjäger schob an seinem Ehrentag überlegt ein.