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"Eine Menge Geld geboten" :Gescheiterter Ronaldinho-Deal: Ex-United-Boss blickt zurück

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Foto: ph.FAB / Shutterstock.com
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Ronaldinho und Cristiano Ronaldo befanden sich in der Transferphase im Jahr 2003 im Visier von Manchester United. Letztlich trat Letztgenannter den Weg ins Theatre of Dreams an. Warum hatte sich das damalige Management für dieses Szenario entschieden?

"Wir haben uns wirklich sehr um Ronaldinho bemüht und am Ende haben wir eine Menge Geld geboten, selbst für unsere Verhältnisse", erinnert Peter Kenyon, der einst die Geschicke in Manchester geleitet hatte, im TELEGRAPH zurück.

Schlussendlich hatte sich United aber aufgrund der finanziellen Höhe gegen einen Ronaldinho-Transfer entschieden. "Den Spieler für den gezahlten Geldbetrag zu bekommen, hat bei United nicht gut gepasst", erklärt Kenyon.

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Foto: Nowamhere / Shutterstock.com

Ronaldinho selbst überlieferte über seinen geplatzten United-Wechsel eine andere Version. Als sich Manchester United meldete, habe er bereits bei Barcelona und dem damaligen Vize-Präsidenten Sandro Rosell im Wort gestanden, erklärte der brasilianische Zauberfuß 2018 gegenüber FOURFOURTWO.

"Ich hatte ihm versprochen, dass ich für Barça spielen würde", so Ronaldinho: "Es waren schnelle Verhandlungen."

Für heute nahezu unvorstellbare 32 Millionen Euro wechselte Ronaldinho von Paris Saint-Germain zum FC Barcelona und wurde zwei Jahre hintereinander zum Weltfußballer gekürt. Ausreichend Budget wäre damals bei United allerdings vorhanden gewesen, wie Kenyon zu verstehen gibt.

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Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

"Es gab eine Entscheidung, dass wir die Summe, wenn wir ihn wollen, bezahlen werden, weil wir es könnten", erläutert der Ex-Manager, der seinerzeit David Beckham für 37,5 Millionen Euro zu Real Madrid transferiert hatte.

Manchester investierte am Ende 19 Millionen Euro in CR7, was der Klub noch heute nicht bereut. In sechs Jahren absolvierte der jetzige Fußball-Superstar 292 Pflichtspiele mit 118 Toren und 69 Vorlagen für United.

Kenyons Resümee des damaligen Transfersommers: "Nach reiflicher Überlegung - und hier geht es nicht um Ronaldinhos Fähigkeiten - stellte sich heraus, dass es eine großartige Entscheidung war."

Auch finanziell lohnte sich der Kauf des portugiesischen Superstars. 2008 wurde er für die damalige Rekord-Ablösesumme von 94 Millionen Euro an Real Madrid verkauft.

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