FC Bayern :Geschenk für Coutinho: Robert Lewandowski begründet Elfer-Verzicht

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4:0 Tore, 25:14 Torschüsse, 20 Prozent mehr Ballbesitz und noch vier gelaufene Kilometer mehr als der Gast aus dem Rheinland – Bayern hat seine Oktoberfestdominanz wieder gefunden.

Besonders auffällig gegen Köln war dabei das Zusammenspiel von Philippe Countinho und Robert Lewandowski.

Der Pole hatte in der ersten Halbzeit bereits doppelt getroffen, als dann nach der Pause ein Strafstoß für die Hausherren fällig war, hätte er seinen Dreierpack perfekt machen können.

Doch der Stürmer wollte nicht. Der nicht immer als größter Vorkämpfer von Mannschaftsgeist bekannte Torjäger gestand nach der Partie eine "spontane Aktion", als er Philippe Coutinho treten ließ.

"Für Philippe war es wichtig, sein erstes Tor hier zu schießen – auch für das Selbstbewusstsein. Ich freue mich für ihn, dass das geklappt hat", überraschte Lewandowski, der schließlich jedes Tor für die Torjägerkanone braucht.

"Wir müssen als Mannschaft alle zusammen nach vorne schauen und versuchen, unseren Mitspielern zu helfen", ergänzte der 31-Jährige, der damit das erste Mal seit Februar 2018 nicht als Bayern-Strafstoßschütze auftrat.

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Vielleicht war Lewandowski auch noch vom jüngst eingestellten Vereinsrekord so angetan: Mit seinem ersten Tor hat er in jedem der ersten fünf Partien dieser Saison getroffen. Zuvor gelang das nur Carsten Jancker 2000/2001.

Zudem hat Lewy Gladbachs Peter Meyer eingeholt, der 1967 auch neun Tore in den ersten fünf Spielen erzielen konnte.

Er hatte nach 15 Spieltagen bereits 19 Tore auf dem Konto, kam aber in der Rückrunde durch eine schwere Verletzung, die ihm später die Karriere kostete, nicht mehr zum Einsatz.

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