FC Barcelona :Griezmann-Theater: Atleti-Boss streitet Nachzahlung ab

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Groß war der Ärger bei Atletico Madrid, als der FC Barcelona Mitte Juli die Verpflichtung von Antoine Griezmann für 120 Millionen Euro Ablöse bekanntgab.

Die Rojiblancos behaupteten: Barça habe sich bereits im März mit Griezmann geeinigt, vor der Absenkung der Ausstiegsklausel von 200 auf 120 Millionen Euro.

Daher forderte der Hauptstadtklub eine Nachzahlung von 80 Millionen Euro und beschwerte sich bei der Liga, forderte gar eine Sperre.

Die renommierte spanische Tageszeitung EL MUNDO berichtete am Montag: Barça und Atletico Madrid haben ihren Streit beigelegt - durch eine 15 Millionen Euro schwere Nachzahlung, durch die sich Barça zudem das Matching Right für fünf Atleti-Spieler gesichert haben soll.

Doch Präsident Enrique Cerezo dementiert. "Das Geschäft mit Barcelona hat nichts mit dem Fall Griezmann zu tun", behauptet der Atletico-Funktionär bei RADIO MARCA.

Der Fall sei mit der "lächerlichen Strafe"  gegen Barcelona in Höhe von 300 Euro, die der Fußballverband verhängt hatte, bereits beigelegt worden.

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Man wird aber den Eindruck nicht los, dass die Zahlung getätigt wurde, um den Fall Griezmann zu den Akten legen zu können, ohne dass Barça oder Atletico Madrid ihr Gesicht verlieren.

Die Colchoneros hätten weitere Schritte einleiten können, nach der Strafe des Fußballverbands gegen Barça. Dem Vernehmen nach tun sie dies nicht.

Dass die 15 Millionen Euro ausschließlich für Matching Rights (Atleti informiert Barça, wenn Angebote für den Spieler eingehen) geflossen sind, scheint wenig wahrscheinlich.

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