FC Barcelona :Griezmann-Theater: Barça-Boss reagiert auf Atleti-Vorwürfe

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
Anzeige

Der FC Barcelona hat 120 Millionen Euro für Antoine Griezmann gezahlt. Diese Summe war seit dem 1. Juli dank einer Ausstiegsklausel fällig.

Bis 30. Juni lag diese noch bei 200 Millionen Euro. Und genau diese Gesamtsumme fordert Atletico Madrid nun.

Die Katalanen sollen weitere 80 Millionen Euro zahlen, weil sie bereits im Frühjahr mit Antoine Griezmann verhandelt und den Wechsel unter Dach und Fach gebracht haben sollen.

Die Hauptstädter hätten Beweise, betonten sie selbst, dass es schon im März einen Vorvertrag gegeben habe.

Barcelona lässt das bislang kalt. "Sie haben keinerlei Beweise von nichts", stellte Präsident Josep Maria Bartomeu klar bei Griezmanns Vorstellung im Camp Nou klar.

"Aber natürlich verstehe ich das Anliegen. Sie verteidigen ihre Interessen, so wie wir es auch tun."

Anzeige

Es habe keinerlei Verhandlungen im März oder April gegeben.

"Wir haben im Mai das allererste Mal geredet, als Antoine Griezmann bekanntgab, Atletico verlassen zu wollen. Und damals haben wir nicht persönlich gesprochen, sondern mit Beratern", ergänzte Bartomeu.

Um die 120 Millionen Euro bezahlen zu können hat Barcelona einen Kredit aufnehmen müssen, da die Madrider keine Ratenzahlung akzeptieren wollten.

"Wir mussten uns 35 Millionen Euro leihen, die aber in den kommenden sechs Monaten zurückgezahlt werden", erläuterte der Präsident des spanischen Meisters.

Die restlichen 85 Millionen Euro sind durch Spielerverkäufe generiert worden. Unter anderem haben die Katalanen Andre Gomes an Everton abgegeben und Denis Suarez an Celta Vigo.

» Barça-Boss enthüllt Vertragsklausel von Ernesto Valverde

» Suarez-Erbe: Barça nimmt Donyell Malen ins Visier

» Check unsere App, oder folge uns auf Instagram, Facebook und YouTube!

Anzeige