Atletico Madrid :Griezmann-Theater: Koke meldet sich zu Wort

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Mitte Juli verabschiedete sich Antoine Griezmann aus Madrid, schloss sich dank einer 120 Millionen Euro Ausstiegsklausel dem FC Barcelona an.

Atletico Madrids Bosse waren stinksauer, nicht wegen des Abgangs an sich, sondern weil Barça und Griezmann bereits im Frühjahr verhandelt haben sollen, als Atleti noch um Champions League und LaLiga kämpfte.

Die Colchoneros fordern 200 Millionen Euro als Ablösesumme, da ihrer Meinung nach vor der Senkung der Ausstiegsklausel von 200 auf 120 Mio. am 1. Juli eine Einigung zwischen Griezmann und Barça bestand.

Barça könnte den Fall laut eines Anwalts durch Zahlung einer moderaten Geldstrafe zum Abschluss bringen.

Barça bestreitet bisher allerdings, mit Griezmann eine frühe Vereinbarung getroffen zu haben.

Koke nimmt es Griezmann nicht übel, dass er mit Barcelona gesprochen hat. Der Mannschaftskapitän: "Viele Spieler, nicht nur Griezmann, haben definitiv Kontakt zu anderen Vereinen."

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Ob es zu einem frühen Deal kam, weiß Koke nicht: "Ich habe keine Ahnung, aber wenn es wahr ist, dann war das vielleicht nicht optimal."

Das Atleti-Urgestein bewertet im Nachgang aber die gemeinsame Zeit mit dem langjährigen Top-Torjäger Griezmann positiv.

"Jeder kann tun, was er will in seinem Leben. Ich kann ihm nur für die fünf Jahre danken, die er hier verbracht hat, als er alles gegeben hat", so der spanische Nationalspieler.

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