Borussia Dortmund :Hainer über mögliche Haaland-Verpflichtung: "Die Frage stellt sich bei uns nicht"

sid/86e9662a9e12265544ca7f051a8943a2c6bcbcfd
Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER
Werbung

Die Frage, ob der deutsche Rekordmeister den norwegischen Ausnahmestürmer finanzieren könne, "stellt sich bei uns nicht", sagte FCB-Präsident Herbert Hainer der Süddeutschen Zeitung: "Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter."

Grundsätzlich sei der Verein weiterhin bereit, trotz der durch die Corona-Pandemie verschuldeten geringeren Einnahmen zu investieren, sagte Hainer ("Aber klar!"). Doch in der aktuellen Situation schaue man "natürlich umso mehr, wie du deine Ausgaben gestaltest."

Hintergrund

Diese Herangehensweise wäre nach Sicht des Bayern-Präsidenten auch für andere Vereine ratsam. Immer weniger Klubs hätten "ein gesundes Polster. Das kann so nicht weitergehen", sagte der 67-Jährige: "Insofern ist mein Fokus eher, wie wir die Klubs und letztlich den Fußball schützen. Wie wir verhindern, dass Klubs pleitegehen, wenn sich diese Spirale des Geldes immer weiterdreht, wenn die Mannschaft immer mehr kostet, die Berater immer mehr aus dem System rausziehen."

Dafür benötige es ein Kontrollsystem, das das Wirtschaften der Vereine überwache und notfalls auch sanktioniere. Er sei sicher, betonte Hainer, dass ein solches System künftig eingeführt werde.

Zudem bezeichnete der frühere Adidas-Vorstandsvorsitzende den FC Bayern als einen "Influencer". Es müsse allen "bewusst sein, dass der Verein für den Sport, die Gesellschaft und das soziale Gefüge eine große Rolle spielt." Er wolle dazu beitragen, dass "der Verein sportlich, wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich als ein Vorbild wahrgenommen wird."

Video zum Thema