"Hätte gerne elfmal gewechselt" - :Jose Mourinho spricht Klartext nach Blamage

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Das Quartett bestehend aus Giovani Lo Celso, Steven Bergwijn, Carlos Vinicius und Dele Alli wurde in der Pause vom Feld genommen. Jose Mourinho hätte, wenn er denn nur gekonnt hätte, in viel größerem Ausmaß korrigiert.

"Ich hätte gerne elf Wechsel vorgenommen", sagte der Trainer von Tottenham Hotspur nach der blamablen Vorstellung seiner Mannschaft. "Ich habe nicht fünfmal gewechselt, weil ich Angst vor langen 45 Minuten hatte, in denen ich keine Änderungen mehr vornehmen kann."

Harry Kane, Heung-min Son und Pierre-Emile Höjbjerg brachte Mourinho allesamt nach der Pause ins Spiel. Dann war es aber schon zu spät, wie der Portugiese feststellte.

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"Es gibt nur einen Schuldigen, und das bin ich. Ich hatte die Spieler für den Start ausgewählt", nahm Mourinho immerhin die ganze Schuld für die Niederlage auf sich. "Zur Halbzeit versuchte ich, die Situation zu verbessern. Aber es hat nicht gereicht. Die Dynamik der ersten Halbzeit war da, die Mentalität war da, und es ist schwierig, das zu ändern."

Hintergrund


Der 57-Jährige richtet seinen Blick aber schon auf das nächste Spiel, das im eng getakteten Corona-Spielplan schon am Sonntag folgt. Im Heimspiel gegen Brighton & Hove Albion sollte Mourinho dann wieder seine beste Elf auf den Rasen schicken.

"Das ist ein faires Ergebnis. Ich gehe damit immer gelassen um. Die beste Mannschaft hat gewonnen und die schlechteste verloren", sagte Mourinho, der obendrein darauf verwies, dass seine zukünftigen Entscheidungen "sehr einfach" sein werden. Noch mal wird dem erfahrenen Trainer so ein Missgeschick also nicht unterlaufen. Sollte es auch nicht.