Bundesliga Heynemann wünscht Zwayer Karriere-Fortsetzung

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Foto: AFP/SID/RONNY HARTMANN

"Vergibt ein Spieler eine Großchance, schießt er vielleicht sogar ein nicht nachvollziehbares Eigentor oder gar mehrere davon, dann war das schlecht und/oder ungeschickt", schrieb Heynemann im kicker. "Einem Schiedsrichter wird schnell vorgeworfen, dass Absicht mit dabei war."

Bereits zu seiner Zeit, berichtete der WM-Schiedsrichter von 1998, hätten er und seine Kollegen ähnliche Erfahrungen gemacht wie Zwayer jetzt: "Es kann nach umstrittenen Pfiffen bitterböse Anfeindungen bis in den persönlichen Bereich hinein geben."

Auch deshalb wünscht sich Heynemann (68), dass Zwayer (40) seine Karriere fortsetzen wird. "Momentan ist er im Tief. Will er in Zukunft Spiele leiten, muss er wieder auf seinen Job brennen", schrieb er. "Man muss von ganzem Herzen Schiedsrichter sein wollen. Ich hoffe, dass Felix wieder zu dieser Einstellung gelangt." Sonst hätten "hemmungslose und gewissenlose Schmierfinken in sozialen Medien" ihr Ziel erreicht.

Bundesliga

Zwayer erwägt, im Zuge der Anfeindungen nach dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (2:3) seine Karriere als Schiedsrichter zu beenden. Er hat sich selbst eine Pause verordnet.