Paris Saint-Germain :"Ich war richtig wütend": Ex-PSG-Kapitän Thiago Silva packt aus

thiago silva 2018
Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Es hatte lange hin und her gewogen im Poker zwischen Paris Saint-Germain und Thiago Silva. Hauptgrund der immer noch aufkommenden Verärgerung aufseiten des Brasilianers ist der Pariser Sportdirektor Leonardo.

Er sei nicht verärgert gewesen, PSG verlassen zu müssen – nur das Vorgehen pikiere ihn, sagt Silva im Gespräch mit FRANCE FOOTBALL: "Die Art und Weise wie das alles vonstatten ging, gefiel mir überhaupt nicht. Auch wenn es inmitten der Pandemie war, man hätte es anders lösen können."

Der schon genannte Leonardo habe ihn angerufen und gefragt, ob sich Silva vorstellen könne, noch zwei Monate für PSG zu spielen und die Champions League zu Ende zu bringen. "Dann sagte er auf einmal, dass der Klub jene zwei Monate nicht überschreiten werde", so Silva, "das hat mich geärgert wegen all dem, was ich acht Jahre für diesen Klub getan habe."

Hintergrund


Man verhalte sich so nicht gegenüber einem Spieler, der eine derart lange Zeit in einem Klub verbracht habe. "Zu Beginn des Ganzen war ich richtig wütend", stöhnt Silva, der inzwischen für den FC Chelsea spielt.

Nach dem Finale in der Champions League sei Leonardo noch mal auf Silva zugegangen und hatte ihm einen Einjahresvertrag angeboten. "Dann war es zu spät, ich hatte Chelsea schon zugesagt. Ich hege aber weder Hass noch Ärger gegenüber Leonardo", macht Silva klar, der in London für ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison unterschrieben hat.

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