Präsidentschaftskampf :Iker Casillas muss seine Pläne notgedrungen ändern

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Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

Iker Casillas (39) verkündete im vergangenen Februar, dass er sich um die Präsidentschaft des spanischen Fußballverbands bemühen werde.

Dem Welt- und Europameister wurden gegenüber dem Amtsinhaber Luis Rubiales große Chancen zugerechnet, die Umfragen der Sporttageszeitungen waren eindeutig: Casillas ist der haushohe Favorit.

Wie ONDA CERO nun berichtet, hat Casillas aber umgedacht. Der langjährige Real-Keeper habe sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftswahlen des RFEF zurückgezogen.

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Wie David Alonso in in La Brújula del deporte berichtet, werde Casillas mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit seine Kandidatur aufgeben.

Ein Grund: Zeitmangel. Durch den Corona-Lockdown konnte der derzeit in Porto lebende Casillas bisher keine persönlichen Treffen mit möglichen Mitstreitern für sein Vorstandsteam in Spanien vereinbaren. Erst ab dem 1. Juli wird die Grenze geöffnet.

Hintergrund


Die Bewerbungs- und Abstimmungsfrist des Fußballverbands Post endet am 24. Juni, nur vier Tage nach dem Ende des Alarmzustands in Spanien.

Zwar kann sich Casillas schriftlich bewerben. Doch bis zu einer Wahl, die im August stattfinden soll, wäre die Zeit für Casillas und sein Team zu knapp.

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