Liverpool :"Immer am Limit" - Liverpool-Boss lobt Jürgen Klopp

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Mit 73 Punkten und 22 Zählern Vorsprung führt der FC Liverpool die Tabelle in der Premier League an. Zum Feiern ist Vereinsboss Tom Werner aber noch nicht zu Mute.

"Ich muss mich selber kneifen, aber wir haben unseren Job noch nicht erledigt", betonte der 69-Jährige in einem Statement.

"Ich sage es jedem mit dem ich spreche, dass wir diesen Augenblick genießen müssen, wegen der Zahlen, die bisher erreicht wurden und die so schnell wohl nicht mehr erreicht werden."

Sechs Siege aus den verbleibenden 13 Spielen und Liverpool wäre das erste Mal seit 30 Jahren und das erste Mal in der Premier League Meister.

"Das Level des Wettbewerbs in dieser Liga ist unglaublich. Manchmal denkst du dir, dass es heute nicht reichen wird, aber das ist bisher noch nicht passiert. Dies ist ein großes Kompliment für Jürgen, weil das Team offensichtlich jedes Spiel am Limit spielt", ergänzte Tom Werner, der seit 2010 Vorsitzender der Reds ist.

Doch der Geschäftsmann und TV-Produzent mahnte auch zur Vernunft: "Wir haben noch nichts erreicht. Es wird genug Zeit sein, um am Ende der Saison alles zu genießen."

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Wie auch schon sein Trainer Jürgen Klopp, kritisierte Werner die hohe Belastung der Spieler in England.

"Wir müssen uns den Kalender anschauen. Wir sind alle besorgt über die Menge an Stress, die wir unseren Spielern zumuten. Es ist ein großes Problem und ich bin nicht kompetent genug zu wissen, was die Lösung sein könnte."

Unter anderem hatte Klopp im FA-Cup-Wiederholungsspiel auf den Einsatz seiner Stars verzichtet. Stattdessen schickte er Neil Critchley und dessen U23 ins Rennen.

Die junge Elf gewann 1:0. Damit wartet für den FC Liverpool im Pokal-Achtelfinale der FC Chelsea. In der Champions League heißt der kommende Gegner Atletico Madrid.

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