Inter Mailand :Ein Verteidiger muss her: Inter-Coach Luciano Spalletti spricht Klartext

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Henrikh Mkhitaryan, Javier Pastore oder Erik Lamela: Inter Mailand zeigt Medienberichten zufolge Interesse an einigen hochkarätigen Mittelfeldspielern.

Luciano Spalletti findet die Medienberichte nicht gerade amüsant. Es sei "nicht korrekt und nicht respektvoll", wenn gesagt werde, dass Inter große Transfers im Januar plane, sagte der Chefcoach.

Außerdem sei dies "die falsche Botschaft für unseren Kader, denn ein Spieler kann das Schicksal einer Mannschaft nicht ändern".

Der Klub habe zudem klargestellt, dass man in Bezug auf das Financial Fairplay gewisse Bedingungen zu erfüllen habe, die größere Transfers ausschließen.

Aufgrund der Financial Fairplay denkt Inter über Tauschgeschäfte (Joao Mario soll angeboten werden) und Ausleihen nach.

Hintergrund


Gab sich Luciano Spalletti in Sachen Transfers vor dem jüngsten Spieltag der Serie A noch entspannt, wurde er nach dem 1:1-Unentschieden gegen Sampdoria Genua am Freitagabend deutlicher.

Inter verspielte gegen Samp in der Schlussphase einen Sieg, hinterher platzte Spalletti der Kragen.

"Jeder weiß, dass uns ein Innenverteidiger im Kader fehlt", so der Chefcoach. "Selbst meine 80-jährige Mutter sieht, dass wir einen Innenverteidiger benötigen."