Inter Mailand :Finanzielle Schieflage: Achraf Hakimi ist Inters erstes Verkaufsargument

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Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Die ohnehin schon schwierige Finanzsituation bei Inter Mailand hat sich durch die Coronakrise noch mal verschärft. Insider sprechen inzwischen von über 280 Millionen Euro Schulden. Außerdem, so war es aus Italien zu vernehmen, zahlte der stark angeknackste Klub Spielern und Trainer mindestens im November und Dezember keine Gehälter aus.

Schwierigkeiten ergeben sich aber auch bei Transferzahlungen. So konnte die erste Rate für den 40 Millionen Euro teuren Verpflichtung von Achraf Hakimi (22), die sich auf zehn Millionen Euro beläuft, nicht bezahlen. Das abgebende Real Madrid gewährte den Nerazzurri dem Vernehmen nach eine Zahlungsaufschub bis Ende März.

Hintergrund

Ungeachtet eines Zwischentiefs zeigt Hakimi in der neuen Liga sehr starke Auftritte – an zehn Toren beteiligte er sich bisher direkt. Das leergefegte Vereinskonto könnte allerdings verursachen, dass Hakimi Inter schon nach einem Jahr wieder verlassen wird. Womöglich mit Ziel Premier League.

In der englischen Eliteklasse gibt es laut THE ATHLETIC Interessenten für den Außenverteidiger, der einem Wechsel auf die Insel offen gegenüber stehen soll. Der FC Arsenal soll im Sommer vorigen Jahres erneut über eine Verpflichtung nachgedacht haben, aufgrund der hohen Forderung allerdings abgewunken haben.

Dem anderen Londoner Klub, dem FC Chelsea, wurde ebenfalls starkes Interesse nachgesagt. Das Portal stellt allerdings selbst infrage, ob Hakimi bei den Londoner Stadtrivalen wieder zum Thema werden könnte. Der Wert des marokkanischen Nationalspielers wird auf rund 45 Millionen Euro taxiert.

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