Inter Mailand :Inter Mailand: Beppe Marotta bekommt den Zorn der Fans zu spüren

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Inter Mailand reiht sich in die Reihe der Klubs ein, die ihre Teilnahme an der Super League zurückziehen. Das gaben die Nerazzurri am Mittwoch offiziell bekannt.

"Wir sind immer bestrebt, den Fans das beste Fußballerlebnis zu bieten; Innovation und Inklusion sind seit unserer Gründung Teil unserer DNA", heißt es in dem zugehörigen Statement. "Unser Engagement mit allen Stakeholdern, um die Fußballbranche zu verbessern, wird sich nie ändern."

Und weiter: "Inter ist der Meinung, dass der Fußball, wie jeder andere Wirtschaftszweig auch, ein Interesse daran haben muss, seine Wettbewerbe ständig zu verbessern, um Fans aller Altersgruppen auf der ganzen Welt weiterhin zu begeistern, und zwar im Rahmen der finanziellen Nachhaltigkeit."

In der Nacht zum Montag veröffentlichten zwölf europäische Topplubs eine Erklärung mit der Absicht, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Super League gründen zu wollen. Inzwischen sind die Pläne allerdings aufgrund zahlreicher Rücktritte verworfen worden.

Beppe Marotta bekommt die Wut der Fans zu spüren

Beppe Marotta muss sich nach dem gescheiterten Vorstoß der Super League "Drohungen" anhören. Diese seien sowohl anonym als auch öffentlich, berichtet der Sport-Geschäftsführer gegenüber SKY SPORT ITALIA.

Hintergrund


Dabei hatte der Manager angeblich nur Gutes im Sinn mit der Super League: "Ich bin kein Judas und kein Verräter. Ich liebe diesen Sport und werde stets in seinem Interesse arbeiten."

Man habe nach einem Weg gesucht, die Einnahmen zu erhöhen. Auch weil durch COVID19 die Umsätze drastisch zurückgegangen seien. In diesem Hinblick sei das nationale und europäische Fußballmodell veraltet.

Inter patzt im Meisterschaftskampf

Sportlich lief es für Inter in den vergangenen Wochen allen finanziellen Problemen zum Trotz hervorragend. Am Mittwoch leistete sich der Tabellenführer der Serie A allerdings einen Patzer.

Bei Spezia kam die Mannschaft von Starcoach Antonio Conte (51) nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Ivan Perisic (39.) konnte die frühe Führung durch Diego Farias (12.) zwar ausgleichen, weitere Tore gelangen der Star-Offensivabteilung um Lautaro Martinez, Romelu Lukaku und Co. aber nicht.

Der Vorsprung in der Tabelle wuchs dennoch von neun auf zehn Punkte an, da Verfolger AC Mailand sechs Spieltage vor dem Saisonende gegen Sassuolo (0:2) verlor.