Ex-Real-Star James Rodriguez plant Abschied aus der Wüste - USA als Fernziel

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Viele Experten brachten James' Wechsel zum katarischen Klub Al Rayyan SC mit dem Aufgeben seiner beruflichen Ambitionen in Verbindung. Doch damit weit gefehlt. Der Offensivspieler macht sich fleißig Gedanken über seine Zukunft. "Wie lange in Katar? Ich weiß es nicht, man weiß nicht, was passieren wird", äußerte sich James zunächst noch relativ kryptisch auf Twitch. "Aber ich würde gern woanders hingehen."

Im Anschluss sprach er genauer über seine Ziele. "Ich würde gerne nach Europa zurückkehren, warum nicht. Ich habe die Voraussetzungen, ich komme in einen Rhythmus und werde abwarten, was passiert." Bei Al Rayyan hat der Südamerikaner wieder das Gefühl, gebraucht zu werden. In seinem vorigen Klub ist ihm dies abhandengekommen.

International

Zur Saison 2020/2021 folgte James seinem Mentor, Carlo Ancelotti, zum FC Everton. Nach dessen Entlassung hatte der Spieler bei Nachfolger Rafa Benitez einen schweren Stand. "Ich bin auf einen Trainer gestoßen, der nicht auf mich zählen wollte." Und dies auch wiederholt öffentlich zum Ausdruck brachte.

James: Letzte Ausfahrt USA?

Zu Beginn der jetzigen Spielzeit wurde es für den Linksfuß daher höchste Zeit, die Toffees zu verlassen. Katar erwies sich bislang als Glücksgriff für ihn. "In der Liga haben wir keine guten Ergebnisse erzielt (Platz neun; d. Red.), aber im Pokal läuft es und das Ziel ist es, diesen zu gewinnen." Darüber hinaus ist der Neuzugang ein fester Bestandteil der Stammformation.

Selbst wenn es nach Katar noch einmal zurück nach Europa ginge, hat James für den Herbst seiner Karriere schon die USA als letzten Stopp fest im Blick. "Das gefällt mir sehr, aber dafür ist noch Zeit."