Von der Roten Liste gestrichen: David Beckham darf sich Hoffnungen auf Ritterwürde machen

31.12.2021 um 11:58 Uhr
von Kevin Richau
Redakteur
Berichtet seit 2021 für Fussballeuropa.com über den internationalen Fußball.
david beckham
Foto: Kathy Hutchins / Shutterstock.com
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Der Hauptgrund für Beckhams Nichtberücksichtigung war seine Verwicklung in den Steuerskandal um das Unternehmen Ingenious Media. Die Fußball-Legende hat gemeinsam mit weiteren Stars wie Gary Barlow und Katie Melua Geld investiert, um Steuerzahlungen mithilfe eines undurchsichtigen Systems zu vermeiden.

Dieser Skandal sorgte dafür, dass Beckham von der britischen Steuerbehörde auf eine Rote Liste gesetzt wurde. Menschen, die dort aufgeführt werden, dürfen keine öffentlichen Ehrungen erhalten. Die betroffene Firma konnte jetzt allerdings einen Berufsprozess gewinnen, der die Klienten von ihrer Schuld frei spricht.

"David hatte, wie viele der Promis, die an Ingenious beteiligt waren, keine Ahnung, was zu dieser Zeit vor sich ging", erklärte eine interne Quelle laut der Tageszeitung The Sun. "Sein Team wandte sich vor zwei Jahren proaktiv an die Finanzbehörden, als David sein Geschäft unabhängig machte und dann dieses Jahr endlich alles ein für alle Mal geregelt hat."

Nachdem Beckham von der Roten Liste gestrichen wurde, dürfte der Schlag zum Ritter nicht mehr lange auf sich warten lassen, wie die Quelle weiter spekuliert. "2013 wurde David gesagt, dass der einzige Grund, warum er für eine Ritterschaft übersehen wurde, das Steuerfiasko war. Jetzt ist alles geklärt, es gibt absolut keinen Grund, ihn nicht zu ehren." Im Juni wird sich zeigen, ob Becks der Aufstieg zum Sir gelungen ist.

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David Beckham hatte einst seinen Durchbruch bei Manchester United gefeiert, ehe er als einer der größten Superstars der Premier League zu Real Madrid wechselte. Es folgten Stationen bei den Los Angeles Galaxy und dem AC Mailand ehe er seine aktive Laufbahn bei Paris Saint-Germain beendete.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk
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