Serie A :Italiens Klubs positionieren sich deutlich gegen Rassismus

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Foto: bestino / Shutterstock.com

Nach den Rassismus-Eklats der vergangenen Wochen in der Serie A wollen die Klubs nun endlich handeln.

"Wir müssen zugeben, dass wir in den italienischen Stadien ein ernstzunehmendes Problem mit Rassismus haben, das wir in diesen Jahren nicht genug bekämpft haben", heißt es in einem Schreiben, das die Vereine auf ihren Webseiten veröffentlichten.

Und weiter: "Im Fußball sowie im Leben sollte niemand Opfer rassistischer Beleidigungen werden. Wir können nicht mehr passiv bleiben und warten, dass dieses Phänomen einfach verschwindet."

Zuletzt gab es immer wieder rassistische Gesänge gegen dunkelhäutige Spieler wie Mario Balotelli. Der Stürmer wollte vor einigen Wochen ein Spiel verlassen, nachdem von den Rängen solche Rufe hallten.

So ein Verhalten sei "eine Schande", erklärten die 20 Vereine. Jetzt sprachen sie sich deutlich dafür aus, dass die "Plage" des Rassismus ein für alle mal endet.

Hintergrund


"Die Serie A arbeitet hart, um einen einschneidenden Kampf gegen Rassismus in und außerhalb der Stadien zu führen", sagte Ligaboss Luigi De Siervo: "Wir haben einen langen Weg vor uns, den wir leichter beschreiten werden, wenn wir geschlossen handeln."

Bei rassistischen Vorfällen in den Stadien wurden in der Vergangenheit die betreffenden Vereine meist gar nicht oder nur sehr gering bestraft, was für viel Kritik sorgte.

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