Borussia Dortmund :Jadon Sancho: BVB-Boss Watzke liefert Spekulationsfutter

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Monatelang wurde über die Zukunft von Jadon Sancho (20, Vertrag bis 2023) spekuliert. In Deutschland war allerdings nach der Klarstellung von Michael Zorc ("Er wird nächste Saison bei uns spielen. Die Entscheidung ist definitiv") sicher: der BVB bleibt in der Sommer-Transferperiode 2020 hart.

Auf der Insel lief die Gerüchteküche ungeachtet dessen weiter heiß - und nun dürfte sie erneut brodeln. Dieses Mal sorgt Watzke selbst dafür, dass die Gazetten neues Spekulationsfeuer erhalten.

"In der heutigen Zeit kannst du nie sagen, dass ein Spieler total unverkäuflich ist"

"Wir hatten eine klare Linie und die werden wir auch im kommenden Sommer haben", betont der BVB-Boss zwar im ZDF. Dann ergänzt der Geschäftsführer allerdings: "In der heutigen Zeit kannst du nie sagen, dass ein Spieler total unverkäuflich ist."

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Klar sei aber, dass man niemanden abgeben wolle. Watzke verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Jadon Sancho bereits als sicherer Abschiedskandidat gehandelt wurde: "Ich habe schon im Frühjahr gehört, dass Sancho weg ist. Überall habe ich das gelesen. Aber er ist da."

"Vielleicht hat das ein Klub, der ihn haben wollte, falsch eingeschätzt und geglaubt, wir wären kompromissbereit"

Dass viele Top-Klubs wegen Corona nicht das nötige Geld für eine Verpflichtung von Jadon Sancho hatten, sieht Watzke nicht als Grund für dessen Verbleib: "Corona hat uns dabei weniger geholfen. Es gab einfach die Situation, dass wir mit ihm ein Agreement hatten."

Hintergrund


Diese Vereinbarung sah vor, dass Sancho gehen darf, wenn bis zum Start der Saison-Vorbereitung im August ein Klub eine hohe Ablösesumme - dem Vernehmen nach 120 Millionen Euro - für den Flügelflitzer auf den Tisch legt.

Manchester United soll britischen Medienberichten zufolge darauf gehofft haben, dass der BVB pokert und mit seiner Preisvorstellung noch heruntergeht, je näher der Deadline Day der Transferperiode rückt. Darauf lassen auch Watzkes Worte schließen: "Vielleicht hat das ein Klub, der ihn haben wollte, falsch eingeschätzt und geglaubt, wir wären kompromissbereit."