Manchester City :Jadon Sancho: Droht ManCity ein Nachspiel?


Offensivjuwel Jadon Sancho ist seit Wochen Thema in den europäischen Gazetten. Sein Transfer könnte für Ex-Klub Manchester City ein Nachspiel haben.

  • Andre OechsnerMontag, 25.02.2019
Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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In ganz Europa schwärmen die Gelehrten von Borussia Dortmunds neuem Offensivjuwel Jadon Sancho, der mit 21 direkten Torbeteiligungen in der laufenden Serie bei so manchem Topklub Begehrlichkeiten weckt.

Große Probleme könnte indes sein Ex-Klub Manchester City bekommen.

Die Skyblues nahmen Sancho Anfang 2015 unter Vertrag, das Greenhorn spielte damals noch in der Nachwuchsabteilung des FC Watford.

Wie der Spiegel unter Berufung auf die Enthüllungsplattform Football Leaks berichtet, kam es beim damaligen Transfer zu einigen Auffälligkeiten.

Neben der Ausbildungsentschädigung in Höhe von umgerechnet rund 75.000 Euro sollen weitere gut 230.000 Euro in Richtung Watford geflossen sein.

Letztgenannte Summe könnte ManCity Probleme bereiten. Diese ging auf das Konto von Emeka Obasi, der heute als Berater Sanchos fungiert.

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Es stellt sich die Frage, ob Obasi bereits 2015 als Agent Sanchos tätig war. Sollte sich dieser Umstand bewahrheiten, könnte die Summe, die damals im Rahmen eines Scoutingvertrags überwiesen wurde, in Zusammenhang mit dem Wechsel gebracht werden.

Es wäre schließlich ein verbotener Vorgang, denn junge Fußballer dürfen erst im Alter von 16 Jahren offiziell beraten werden; Sancho war am Tag des Wechsels erst 15.

Überdies soll ManCity via Brief Sanchos Vater mitgeteilt haben, was sein Filius künftig verdient – auch das verstößt gegen die Regularien.

Manchester City wehrt sich per offiziellem Kommuniqué: "Wir werden keinen Kommentar zu Materialien geben, von denen behauptet wird, dass sie von der City Football Group und Mitarbeitern von Manchester City und deren Mitarbeitern gehackt oder gestohlen wurden."

Sollte sich der Verdacht erhärten, könnte dem Premier-League-Klub nebst Geldstrafe sogar ein Transferverbot aufgebrummt werden.

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