Everton-Transfer fix :James Rodriguez erntet Kritik für Everton-Wechsel

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Sechs Jahre lang war James Rodriguez an Real Madrid gebunden, zwei Jahre davon beim FC Bayern geparkt. Richtig glücklich wurde er jedoch bei keinem dieser Vereine. Jetzt erlebt der 29-Jährige noch mal eine komplett neue Lebenssituation.

Der FC Everton bestätigt die zweijährige Zusammenarbeit (plus Option auf eine weitere Saison) mit James offiziell. Als Ablöse werden rund 25 Millionen Euro fällig. Die Transferausgaben der Toffees steigen nach den vorhergehenden Wechseln von Allan und Niels Nkounkou auf über 50 Millionen Euro an.

"Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich, bei diesem großartigen Klub zu sein, einem Klub mit so viel Geschichte und mit einem Manager, der mich wirklich gut kennt. Ich freue mich darauf, hier Großes zu erreichen", lauten James' erste Worte.

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Damit ist auch klar, dass der Kolumbianer Carlo Ancelotti zum dritten Mal in seiner Karriere zu einem Klub folgt. James wechselte bereits 2014 auf Ancelottis Geheiß nach Madrid, bei seinem Amtsantritt beim FC Bayern hatte sich der Everton-Trainer ebenfalls für den James-Transfer stark gemacht.

"Ein Rückschritt" - James Rodriguez wird kritisiert

Der frühere kolumbianische Fußballspieler Faustino Asprilla (58 Spiele, 20 Tore) befürwortet James' Schritt nicht. Der Wechsel zu den Toffees sei ein "Rückschritt", so der 50-jährige Ex-Topstürmer (u.a. Parma, Newcastle, Fluminense) laut MUNDO DEPORTIVO.

Hintergrund


Asprilla kritisiert auch James' vorherige Entscheidungen. "Er wollte nicht bei den Bayern bleiben, weil es sehr kalt war. Er kehrte zu Real Madrid zurück, um auf der Bank zu sitzen, und landet dann bei Everton. Ich denke, in Liverpool ist es kälter."

Für James ist die Premier League bereits die sechste Profi-Liga nach  Argentinien (Banfield), Portugal (Porto), Frankreich (AS Monaco), Spanien (Real Madrid) und Deutschland (FC Bayern).