Faustino Asprilla über James :"James Rodriguez hätte den FC Bayern nie verlassen dürfen"

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Faustino Asprilla will sich offenbar als neuer persönlicher Berater von James Rodriguez bewerben. Nachdem er schon vor Kurzem mit einer äußerst bedenklichen Aussage aufwartete (sinngemäß: er an seiner Stelle würde zu Zinedine Zidane sagen, er solle Scheiße fressen), meldet sich Asprilla nun erneut zu Wort.

"Es kam mir sehr seltsam vor, dass James beschlossen hat, nicht bei Bayern München zu bleiben", sagte der ehemalige kolumbianische Nationalspieler bei RADIO BLU.

James hatte erst in dieser Woche darauf bestanden, dass es allein er war, der den FC Bayern darum bat, die Kaufoption nicht zu ziehen.

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Für Asprilla hat James jetzt mit den Folgen einer Fehlendscheidung zu kämpfen. "Was ist das Glück?", fragt er rhetorisch, um sich dann selbst die Antwort zu geben: "Das Glück eines Fußballspieler ist es, zu spielen."

In München habe James laut Asprillas Ansicht mehr Wertschätzung erfahren. Asprilla weiß, dass die Umgebung, in der sich die Spieler aufhalten, sehr wichtig ist. Er macht dies an dem Beispiel Manchester City fest:

Hintergrund


"Städte haben viel mit Familien- und Spielerentscheidungen zu tun, weil zum Beispiel viele Spieler gerne für Manchester City spielen würden, aber die Stadt ist nicht das, was sie erwarten, und sie langweilen sich."

Für James hat sich nach dem Restart bei Real Madrid nicht viel geändert. Der WM-Torschützenkönig von 2014 kam in vier Partien erst einmal zum Einsatz. Beim 2:1 bei Real Sociedad spielte er 78 Minuten.