FC Bayern :James Rodriguez: Verbauten ihm zwei Spiele die Bayern-Zukunft?

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In den zwei vergangenen Jahren schieden sich an James Rodriguez die Geister. Unzählige Male ließ er sein Können am Ball aufblitzen, seine spielerische Eleganz und Raffinesse.

Der FC Bayern verzichtete letzten Endes aber auf die vereinbarte Kaufoption über 42 Millionen Euro.

Dem KICKER zufolge waren die beiden schwachen Auftritte James' in der Champions League gegen den FC Liverpool mitverantwortlich für den Entscheid der Münchner Verantwortlichen.

Belastend war überdies die schwierige Beziehung zu Trainer Niko Kovac. Stammverein Real Madrid hatte den Kolumbianer ebenfalls aufs Abstellgleis gefahren.

Die Verhandlungen mit dem SSC Neapel oder Atletico Madrid fanden aber zu keinem Ergebnis, so dass James an der Concha Espina verblieb.

Sieben Pflichtspiele stehen in der Addition in seiner Saisonvita, dreimal davon stand James sogar im Startaufgebot von Zinedine Zidane. Sein Vertrag in Madrid läuft aktuell noch bis 2021.

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Bayern-Boss Kalle Rummenigge hatte zum Verzicht auf eine Weiter-Verpflichtung James' verraten, dass der Kolumbianer nicht bleiben wollte.

"Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen, weil er vor dem Saisonabschluss zu mir kam und mich gebeten hat, dass wir die Option nicht ziehen", sagte der Vorstandsvorsitzende Anfang Juni.

Rummenigge weiter: " Nun die Option gegen seinen Willen zu ziehen, macht keinen Sinn. Man sollte keinen Spieler für 42 Millionen Euro Ablöse mit entsprechendem Gehalt verpflichten, wenn man ihm keine feste Position bieten kann. Das ist nicht sinnvoll."

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