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Javier Tebas im Interview:LaLiga-Boss warnt: PSG und ManCity gefährden den Fußball

  • Fussballeuropa Redaktion Montag, 15.10.2018

Die finanzielle Unterstützung von Manchester City und Paris Saint-Germain durch Golfstaaten gefährdet den Fußball, sagt Liga-Boss Javier Tebas.

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Manchester City wird seit zehn Jahren aus Abu Dhabi unterstützt. Die Scheichs pumpten seitdem mehr als eine Milliarde in den Klub.

Dank dieser Zuwendungen konnten Stars wie Kun Agüero, Leroy Sane, Gabriel Jesus oder Raheem Sterling sowie Starcoach Pep Guardiola (47) gewonnen werden.

Ähnlich sieht es bei Paris Saint-Germain aus. Dank der Öl-Millionen  aus Katar holte PSG Superstars wie Neymar und Kylian Mbappe.

Javier Tebas, Boss der Primera Division, fordert ein Verbot dieser Investitionen.

"Was mich beunruhigt, ist, dass man diesen Staatsklubs keine Grenzen setzt. Und wenn sie diese Inflation des Marktes nicht begrenzen, dann wird der Fußball in nicht allzu ferner Zukunft fallen", sagte Tebas der DAILY MAIL.

Die UEFA müsse handeln, fordert der Spanier: "Und wenn die UEFA keine Maßnahmen gegen PSG ergreift, müssen wir uns an die EU wenden."

Paris-Präsident Nasser Al-Khelaifi beteuert regelmäßig, dass man sich im Rahmen des Financial Fairplay bewege.

Zuletzt schloss der Scheich-Klub eine Vereinbarung mit der Nike-Tochter Jordan ab, die angeblich 200 Millionen Euro in den nächsten Jahren bringen soll.

Javier Tebas glaubt den Beteuerungen von PSG nicht. "Sie betrügen. Das ist nichts Neues. Ich habe es schon mal gesagt."

Die Werte der PSG-Sponsoren-Deals seien überhöht, sagt Tebas. Das habe auch der UEFA-Berufungsausschuss erkannt und die Financial Fairplay-Ermittlungen gegen PSG wieder aufgenommen.

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