:Jorge Solari: "Guardiola ist ein Gentleman, Mourinho ist gehässig"


Der ehemalige argentinische Nationalspieler und Trainer, Jorge Solari, lobte die Arbeit von Pep Guardiola und José Mourinho. Beide würden Großartiges leisten. Menschlich sieht der 70-Jährige jedoch klare Vorzüge beim Barça-Trainer. Dieser sei ganz im Gegenteil zu Mourinho ein Gentleman.

  • Tobias KrentscherDienstag, 10.04.2012
Foto: Natursports / Shutterstock.com
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Der ehemalige argentinische Nationalspieler Jorge Solari hat im spanischen Radio die Trainer der beiden dominierenden Vereine in Spanien miteinander verglichen. Der 70-Jährige, der einst wie Lionel Messi und Diego Maradona bei den Newell’s Old Boys in Rosario spielte, sieht sowohl in Pep Guardiola als auch in José Mourinho fachliche gute Trainer. "Beide sind großartige Trainer und haben Großartiges geleistet", erklärte Solari gegenüber "COMRádio" laut der spanischen Zeitung AS.

Menschlich sieht der Teilnehmer der Weltmeisterschaft 1966 jedoch klare Vorzüge bei dem Katalanen. "Guardiola ist ein Gentleman. Er spricht stets ohne Groll, ob er gewinnt oder verliert. Er verhält und äußert sich viel besser", so Solari. Im Gegensatz zu Guardiola sei Mourinho "nicht sympathisch". "Mourinho ist gehässig, er ist nicht sympathisch. Er hat kein Charisma", so Solari.

Bei der Frage nach dem weltbesten Fußballer gibt es für Solari keinerlei Diskussionen. "Er ist der beste Spieler in der Historie des Fußballs", so der Argentinier über seinen Landsmann Lionel Messi. "Wegen all dem, was er in seinem Alter erreicht hat. Wegen seines Könnens und seiner Persönlichkeit. Er zeigt es Spiel für Spiel."

Solari weiß wovon er spricht. Schließlich war der Argentinier nicht nur als Spieler erfolgreich, auch als Trainer konnte er überzeugen. Bei der Weltmeisterschaft 1994 beispielweise trainierte er die Nationalmannschaft von Saudi-Arabien. Bei der ersten WM-Teilnahme des Landes schaffte er mit den Saudis durch einen zweiten Platz hinter den Niederlanden in der Gruppenphase sensationell den Einzug ins Achtelfinale, wo man an Schweden scheiterte.

Zudem trainierte Solari unter anderem Newell’s Old Boys, CA Independiente und Rosario Central in seinem Heimatland, sowie CD Teneriffa in Spanien und Club América in Mexico.

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