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Manchester United :Jose Mourinho stichelt gegen Transfer-Gebaren von ManCity

  • Fabian Biastoch Sonntag, 11.11.2018

Kurz vor dem Derby gegen Manchester City hat Jose Mourinho noch einmal gegen das Gebaren des Stadtrivalen ausgeholt.

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Als der Portugiese sein Amt bei Manchester United angetreten hat, fand er einen teils alten Kader vor.

"Spieler wie Michael Carrick oder Wayne Rooney sind wichtig gewesen, aber ihre Karrieren neigten sich dem Ende hier entgegen", erinnerte sich der Trainer.

Danach sei es einfach harte Arbeit gewesen, die jungen Spieler besser zu machen.

Anthony Martial oder Luke Shaw zu dem zu machen, was sie heute sind, sei ein Prozess gewesen, betonte Jose Mourinho.

"Es ist eine Art Wiederaufbau junge Spieler in erfahrene junge Spieler zu verwandeln."

Er hätte nicht die Möglichkeit gehabt, einfach auf Shoppingtour zu gehen - wie Manchesters Lokalrivale.

"Wenn ich einen Verteidiger bräuchte und gleich vier kaufen könnte, wäre der Weg einfacher zu bestreiten gewesen", spielte der Coach von Manchester United auf das Transfergebaren des Stadtrivalen City an.

ManCitys Bosse hatten Pep Guardiola (47) in Kyle Walker, Aymeric Laporte, John Stones und Benjamin Mendy eine neue Vierkette für über 200 Millionen Euro Ablöse spendiert.

Anders bei United, wo Mourinho im Sommer nicht seinen gewünschten neuen Innenverteidiger bekam.

Auch kein neuer Linksverteidiger kam. Die Red Devils setzte weiter auf Luke Shaw gesetzt.

"Natürlich braucht man weniger Zeit, wenn man einfach Ersatz kauft, aber dafür braucht man wiederum gutes Scouting und vor allem Geld", erklärte Mourinho: "Um Spieler besser zu machen, braucht man aber vor allem Zeit."

Durch neue Enthüllungen von FOOTBALL LEAKS wurde bekannt, dass Manchester City einige Spieler nur dank verschleierter Sponsorenzahlungen verpflichten konnte.

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