ManCity-Urteil :Jose Mourinho und Jürgen Klopp teilen drastische Ansichten

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Jose Mourinho und Jürgen Klopp nehmen das Urteil, Manchester City nicht für zwei Jahre aus der Champions League auszuschließen, nach außen zwar nüchtern hin. Die Wortwahl der beiden Übungsleiter lässt jedoch erahnen, dass sie innerlich kochen.

"Im Bezug auf das Urteil finde ich, dass die Entscheidung des CAS einfach eine Schande ist", richtete Mourinho am Dienstag einen deutlichen Gruß nach Manchester. Der Teammanager von Tottenham Hotspur zweifelt an ManCitys Unschuld.

"Wenn Manchester City unschuldig ist, dann sollten sie auch keine Geldstrafe in Millionenhöhe bekommen. Wenn man unschuldig ist, darf man auch nicht bestraft werden", sagte Mourinho. Hintergrund: Der CAS hatte in seinem Urteil die Geldstrafe von 30 auf zehn Millionen Euro reduziert.

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Mourinho mit klarer Kante: "Wenn sie schuldig sind, dann sollten sie aus der Champions League ausgeschlossen werden. Die Entscheidung ist also in jedem Fall ein Desaster. "

"Wenn sie unschuldig sind, dann sollten sie nicht zahlen müssen. Damit sage ich allerdings nicht, dass sie schuldig sind. Wenn Manchester City unschuldig ist, dann sollten sie keinen Cent bezahlen müssen."

Hintergrund


In die gleiche Kerbe schlägt Mourinhos Amtskollege Klopp, der sagte: "Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass es ein guter Tag für den Fußball war." Er wisse nicht, ob er darauf antworten könne, weil es ein ernstes Thema sei: "Es ist ein Problem, dass ich das nicht in meiner Muttersprache tun kann."

Aus persönlicher Sicht, sagte Klopp, finde er es gut, dass ManCity in der kommenden Saison in der Champions League spielen darf: "Sie haben jetzt nicht zehn, zwölf Spiele in der Premier League weniger, da hätte kein anderes Team in der Liga auch nur eine Chance gehabt."

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