Borussia Dortmund :Julian Brandt: "Das wäre für mich der Horror!"

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In seinem Beruf ist Julian Brandt ein echter Freigeist. Von seinem Trainer auf einen gewissen Aufgabenbereich beschränkt zu werden, wäre für den 24 Jahre alten Allrounder das Schlimmste, was er sich vorstellen kann.

"Es lockt mich, auf dem Spielfeld Sachen zu machen, wo jeder sagen würde: 'Nee, ich gehe jetzt lieber den sicheren Weg.' Das mag ich nicht so", charakterisiert sich Brandt bei der Streamingplattform DAZN.

Und weiter: "Das beste Beispiel ist: Wenn ein Trainer zu mir kommt und sagt: Du spielst da, auf der Position, du machst aber genau das, du musst nach den Abläufen und nach dem Muster spielen - das wäre für mich der Horror! Das wäre ganz schlimm."

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Bei Borussia Dortmund ist der deutsche Nationalspieler Lucien Favre unterstellt, der sich in dieser Hinsicht inzwischen offenbar handzahm zeigt. Der Schweizer sei an einem Punkt angelangt, an dem er gegenüber Brandt artikuliert: "Wenn du auf dem Platz stehst - das ist deine Position, aber lauf rum, wo du willst." Entsprechend der offensiven Ausrichtung der Mannschaft, versteht sich.

Hintergrund


Nun ist Brandt aber auch in dieser Saison häufig außen vor. Favre setzte den etatmäßigen Zentrumsspieler lediglich dreimal in seiner Startelf ein. Den 2019 für 25 Millionen Euro gekommenen Brandt lässt dieser Umstand allerdings nicht nervös werden.

"Es ist nicht so, dass ich in der Besprechung sitze und sage: Super, ich spiele schon wieder nicht. Ich bin trotzdem entspannt, auch wenn es einen nervt", sagt Brandt, der an die letzte Saison erinnert, in der er ebenfalls nicht den spielminuten-reichsten Start hatte: "Im Endeffekt war die Saison vorbei, und ich kam, glaube ich, auf 44 Spiele."