Borussia Dortmund :Julian Brandt genießt neue BVB-Rolle

julian brandt
Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
Anzeige

Links vorne, rechts vorne, auf der Zehn - Julian Brandt hat seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund schon das ein oder andere Experiment hinter sich gebracht.

Auf den bis dato eingesetzten Positionen wurde der Nationalspieler allerdings nie heimisch.

Dieser Umstand hat sich vor wenigen Wochen geändert. Lucien Favre setzt auf Brandt inzwischen als zweiten Sechser. Und siehe da, der 23-Jährige scheint seine optimale Position im BVB-Spiel gefunden zu haben.

"Für mich ist das optimal, ich fühle mich da richtig wohl. Ich habe lange darauf gewartet, mich im Zentrum zeigen zu können. Als ich in der Spitze gespielt habe, war ich zwar auch im Zentrum, aber als Stoßstürmer war es nicht so einfach für mich", erklärt Brandt im SPORT BILD-Interview.

Er sei kein Typ Romelu Lukaku, würde jedoch nicht sagen, dass er davor in einem Leistungstief gesteckt habe.

Vielmehr merke Brandt jetzt, dass er auf dem Weg zu alter Stärke sei und sich auf dem Platz "richtig gut" fühle.

Wer dachte, dass sich der ambitionierte Rechtsfuß auf seiner neuen Position nicht mehr in die Offensive einschalten würde, der irrt. In fünf Pflichtspielen auf der Doppel-Sechs beteiligte sich Brandt an drei Toren direkt.

Favre habe ihn vor dem Spiel gegen Hertha BSC gefragt, ob er sich vorstellen könne, neben Axel Witsel auf der Doppel-Sechs zu spielen. "Ich habe dem Trainer gesagt, dass ich dafür bereit bin", teilt Brandt seinen damaligen Entscheid mit.

Dass in Brandts neuem Spielumfeld noch nicht alles zu einhundert Prozent glatt läuft, ist dem Neuzugang bewusst.

Er reflektiert: "Ich merke, dass ich defensiv noch mehr arbeiten muss und dass ich da noch Potenzial habe. Aber das kann mir nur guttun, denn ich will mich weiterentwickeln."