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Änderungen durch Corona? :Julian Brandt sicher: Für Mbappe wird eine astronomische Summe gezahlt

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com
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Ablösesummen und Gehälter im Fußball stünden in keinem Verhältnis zu denen von Normalverdienern, stellt Julian Brandt im Interview mit dem Magazin 11 FREUNDE fest. Die Auswucherungen sind unter anderem an den Sponsoren festzumachen, die "unfassbar hohe Summen in den Fußball pumpen".

Als Beispiel: Der FC Barcelona fixierte 2016 einen Deal mit dem japanischen E-Commerce-Unternehmen Rakuten, der dem spanischen Klub seitdem pro Spielzeit 55 Millionen Euro zukommen lässt. Von 2017 bis 2021 erhält Barça somit 220 Millionen Euro – allein für das Trikot-Sponsoring.

"Ich weiß, dass das alles nicht mit normalen Maßstäben zu messen ist und wir teilweise eine eigene Blase bilden", gibt Brandt ehrlicherweise zu.

Der gebürtige Bremer wechselte im Sommer für 25 Millionen Euro Ablöse Bundesliga-intern von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund. Vom BVB erhält er jährlich kolportierte sieben Millionen Euro.

Mit Blick aufs Monetäre rechnet Brandt außerdem nicht damit, dass sich in puncto Ablöse etwas ändern wird – und macht dies am Beispiel Kylian Mbappe fest.

Brandt geht nicht davon aus, dass das Supertalent Paris Saint-Germain im kommenden Sommer für "nur 80 Millionen Euro" verlassen wird: "Irgendein Verein wird die astronomischen Summen zahlen."

Aktuell versucht PSG Mbappes 2022 auslaufenden Vertrag zu verlängern, mit satter Gehaltserhöhung versteht sich.

Brandt warnt außerdem davor, die Ticketpreise anzuheben. Er bezeichnet es als "wichtig", dass der Sport kein Luxusgut werde, sondern bezahlbar bleibe: "Im Stadion und vor dem Fernseher."

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