Erling Haaland und Julian Brandt :Leipzig wollte zwei Jungstars verpflichten - der BVB erhielt den Zuschlag

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Foto: imago images / Team 2

Gewinnt ein junger Fußballer an Popularität, dauert es nicht lange, bis höher dotierte Klubs Schlange stehen. So war es auch bei Erling Haaland und Julian Brandt, die sich in letzter Instanz für Borussia Dortmund entschieden hatten. Unter anderem der direkte Konkurrent RB Leipzig hatte das Nachsehen.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass der BVB bisher ein Verkäufer-Klub war, im Gegenteil. Ich finde, sie machen einen überragenden Job", adelt Oliver Mintzlaff die Dortmunder Führungsetage im Gespräch mit der SPORT BILD. Der RB-Geschäftsführer merkt an, dass auch Leipzig kein Verkaufsklub sei.

Mintzlaff weiter: "Wir sehen Transfers als Erlössäule. Wir können nicht immer nur kaufen, sondern müssen auch Spieler abgeben. Dann ist die Frage – und das löst Dortmund sehr gut: Welchen Ersatz habe ich? So läuft das Geschäft."

Auf der Suche nach neuen Spielern verfolge Leipzig daher auch oft die gleich Spur wie der BVB, erklärt Mintzlaff: "Erling Haaland und Julian Brandt hätten wir zum Beispiel auch gerne verpflichtet."

Hintergrund


Der heiß begehrte Haaland hatte sich erst im Januar dieses Jahres nach Dortmund verändert und kostete dem BVB gerade mal 20 Millionen Euro. Angesichts seiner 23 Tore in 26 Pflichtspielen ein wahres Schnäppchen.

Im gleichen Preissegment bewegte sich vor über einem Jahr Brandt. Die Schwarz-Gelben zahlten seinerzeit 25 Millionen Euro Ablöse an den Ligarivalen Bayer Leverkusen. Einen Senkrechtstart der Marke Haaland verzeichnete Brandt aber nicht.