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Borussia Dortmund :Julian Brandt verblüfft mit Karriere-Aussage

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Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com
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Julian Brandt verfolgt ganz offensichtlich – nicht wie im Profifußball Usus – einen ambitionierten Karriereplan. "Nein, alles, was ich mache, mache ich spontan", erläutert der 31-fache deutsche Nationalspieler im Interview mit 11 Freunde.

Nach 215 Einsätzen für Bayern Leverkusen zog Brandt zum Anfang der aktuellen Saison für 25 Millionen Euro zu Borussia Dortmund weiter. Zuvor spielte der Offensivallrounder drei Jahre lang in der Jugend des VfL Wolfsburg. Alles nur Zufall? Anscheinend.

"Ganz ehrlich: Am Anfang konnte ich mir auch nicht vorstellen, zum VfL Wolfsburg zu gehen", sagt Brandt und fragt hinterher rhetorisch: "Warum sollte das ein Junge machen, der in Bremen zwanzig Fahrradminuten vom Weserstadion entfernt aufgewachsen ist und als Jugendlicher in der Ostkurve gestanden hat?"

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Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

Werder Bremen zeigte sogar Interesse, Brandt absolvierte ein Probetraining am Osterdeich und schaute sich auch das Internat des FC St. Pauli an. In Wolfsburg habe er allerdings das beste Gefühl gehabt.

Nach seinem spontanen BVB-Wechsel lief es nicht auf Anhieb rund für den 24-Jährigen, womit er jedoch von Beginn an gerechnet hatte.

Seinen Wechsel nach Dortmund begründet er darin, bei einem Team spielen zu wollen, "das jedes Jahr bis zum Ende der Saison um den Titel mitspielt und damit auch regelmäßig in der Champions League vertreten ist".

"Ich habe meinen Vater. Der ist zwar nicht Mino Raiola, aber..."

Den BVB bezeichnet er im Vergleich zum Werksteam aus Leverkusen als "nahezu in jedem Bereich größer". Bayer 04 hatte er dagegen als Junge nie so wirklich auf dem Schirm. Beraten lässt sich Brandt von seinem Vater, in der Vergangenheit sind allerdings einige Agenturen vorstellig geworden.

"Ich habe irgendwann nicht mehr mitgezählt. Ich glaube auch gar nicht, dass alle Berater schlecht sind, aber ich brauche sie momentan nicht", sagt Brandt. "Ich habe meinen Vater. Der ist zwar nicht Mino Raiola und hat tausende Kontakte in die ganze Welt, aber das muss er auch gar nicht."

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