Havertz, Joao Felix und Co. :Junge Talente oder Weltstars – Welcher Weg führt zum Erfolg?

Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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So überrascht es nicht, dass die europäischen Topclubs im Kampf um die Champions League ein wahres finanzielles Wettrüsten veranstalten. Mittlerweile werden während des Transferfensters hunderte Millionen Euro umgesetzt. Dabei fließt das Geld auch in immer jüngere Spieler. Bestes Beispiel aus diesem Sommer ist der junge Portugiese Joao Felix (19), der für 126 Millionen Euro zu Atletico Madrid gewechselt ist.

Junge Spieler für den Erfolg?

Seit einigen Jahren kann man erkennen, dass der Trend im Fußball zu immer jüngeren Spielern geht. Während einige Fußballer früher erst mit 23 ihren ersten Profieinsatz hatten, gehören Spieler in diesem Alter heute häufig schon zu den „erfahrenen“ Profis.

Auch Betway hat sich mit diesem Trend beschäftigt und eine Infografik vorgestellt. Kai Havertz beispielsweise hat mit 20 Jahren schon fast 100 Bundesligaspiele gespielt.

Ein Spieler seines Kalibers hilft der Mannschaft natürlich direkt weiter. Das hat er bereits letzte Saison gezeigt, als er mit 17 Toren entscheidenden Anteil am CL-Einzug von Bayer Leverkusen hatte.

Doch nicht jeder Spieler ist in so jungen Jahren schon soweit. Deshalb ist es gerade für die Topclubs auch immer wieder ein Spagat zwischen Talentförderung und Wettbewerbsfähigkeit mit Topstars.

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Die Mischung macht’s

Der FC Bayern München kann ein Lied davon singen. Während in den 2000er und 2010er Jahren Toptalente wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder David Alaba aus den Nachwuchsmannschaften in den Profikader stießen – in der TZ verrät ihr ehemaliger Trainer ein paar Anekdoten – ist in den letzten Jahren nicht viel nachgekommen. Es scheint, als haben die Bayern den Umbruch ein wenig verschlafen.

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Die Flügelzange, bestehend aus Robben und Ribery, ist in die Jahre gekommen und musste zu Beginn der Saison ersetzt werden.

Und obwohl man mit Leuten wie Gnabry oder Coman junge Spieler in den Reihen hat, standen in diesem Sommer namhafte Stars auf dem Einkaufszettel der Bayern. Die Personalie Leroy Sane bestimmte die Schlagzeilen über mehrere Wochen. Letztlich wurde mit Philippe Coutinho der Königstransfer präsentiert.

Es geht auch anders

Dass es auch einen anderen Weg an die europäische Spitze gibt, zeigen Vereine wie Ajax Amsterdam oder Borussia Dortmund. Beide Mannschaften haben in den letzten Jahren mit einer jungen, hungrigen Truppe in der UEFA Champions League für Furore gesorgt.

Allerdings müssen diese Clubs auch immer wieder ihre Spieler in Richtung der Top-Mannschaften ziehen lassen. Juventus hat sich beispielsweise de Ligt geschnappt und de Jong wechselte zum FC Barcelona.

Generell lässt sich allerdings festhalten, dass der Trend sowohl bei den „Ausbildungsvereinen“ als auch bei den Topclubs zu immer jüngeren, talentierten Spielern geht.

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