"Brandgefährlich" :Jürgen Klopp schimpft über Foul an Mo Salah - und bekommt Gegenwind

Foto: lev radin / Shutterstock.com
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Ärger beim Duell zwischen Liverpool und Leicester City, das die Reds erst in der 95. Spielminute mit 2:1 für sich entschieden: Jürgen Klopp (52) verurteilt ein böses Foul  an Mohamed Salah.

Hamza Choudhury traf den Ägypter kurz vor Ende der Partie von hinten. Dafür sah er nur Gelb, zu wenig für Jürgen Klopp.

"Wie kann er das nur tun? Der Ball ist weit weg, er aber im Vollsprint. Bei so einer Aktion kann es nur eine Farbe geben", wurde der Erfolgscoach der Reds deutlich.

Für den Coach des FC Liverpool ist dieses Foul schlicht "brandgefährlich" gewesen. "Ich verstehe nicht, wie er das machen konnte, wenn der Ball so weit weg ist. Wenn man einen Spieler im vollen Sprint zu Fall bringt und der Ball nicht in der Nähe ist, gibt es in meinen Augen nur eine Farbe", betonte Klopp.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Choudhury durch überhartes Einsteigen auffällt. Im Juni musste er mit Rot vom Platz nachdem er in einem U-21-Länderspiel für England seinen französischen Gegenspieler Jonathan Bamba hart von den Beinen holte.

Und im August zählte ihn Newcastle-Coach Steve Bruce an, nachdem der 22-Jährige mit einem "schrecklichen Horror-Foul über das Ziel hinaus schoss" und Matt Ritchie verletzte.

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Bei Leicester City sieht man die Dinge anders. Das Foul an Mohamed Salah sei kein schlimmes gewesen, verteidigte Trainer Brendan Rodgers seinen Schützling.

"In der Emotion nach dem Spiel sieht es vielleicht schlimmer aus, aber Hamza ist ein guter Junge. Er spielt aggressiv, aber ich denke nicht, dass in der Szene etwas bösartiges war", erklärte der Vorgänger von Klopp bei den Reds.

Jürgen Klopp gibt sich damit nicht zufrieden. "Es war nicht das erste Mal. Er ist ein talentierter Spieler, aber solche Zweikämpfe gehen nicht – nein."

Wie schwer Mohamed Salah verletzt und wie lange er gegebenenfalls ausfallen wird, ist noch nicht klar.

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