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The Normal One :Jürgen Klopp will seinen Spitznamen nicht ändern

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Foto: lev radin / Shutterstock.com
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Jürgen Klopp (52) macht sich keinerlei Gedanken über den möglichen Premier-League-Rekord des FC Liverpool im Falle eines Erfolgs gegen Tottenham.

"Ich habe noch keine Sekunde an so was gedacht und werde jetzt auch nicht damit anfangen", stellte der Coach der Reds vor dem Duell bei den Tottenham Hotspur klar.

"Wenn wir über irgendeinen Rekord nachgedacht hätten, hätten wir nicht so viele Spiele gewonnen."

Dabei können sie im 21. Spiel in dieser Saison zum 21. Mal ungeschlagen bleiben.

Verliert die Mannschaft von Jürgen Klopp in London nicht, sind sie besser als Manchester City, das 20-Mal vom Start weg in der Premier League ungeschlagen blieb, dann aber patzte.

Die Zahlen sind Klopp aber egal. Er weiß, dass mit den Spurs ein harter Gegner wartet, der von einem "Weltklasse-Trainer" betreut wird. Und Jose Mourinho entnervte den Ex-Dortmunder vor zwei im Old Trafford und davor auch schon als Coach von Real Madrid.

Mourinho und Liverpool haben zudem seit der Zeit des Portugiesen beim FC Chelsea keine sonderlich gute Beziehung.

2014 siegten die Blues in Anfield nach einem denkwürdigen Patzer von Steven Gerrard und vermiesten die sicher geglaubte Meisterschaft der Reds.

Dieses Jahr soll dies nicht passieren, deshalb bleibt Klopp auch ganz ruhig und warnt vor Mourinho-Teams, die stets "sehr gut organisiert" sind.

"Er will mit allem gewinnen, was er hat, von hier bis hier", sagte Klopp über den 56-Jährigen und deutete Richtung Kopf und Fuß. "Das respektiere ich sehr."

Die Gegenmaßnahme des FC Liverpool lautet daher: "Wir wollen und müssen unberechenbar sein und Dinge machen, auf die sie sich nicht vorbereiten können."

Mit einem Sieg in London können die Reds weiter einen großen Schritt in Richtung erster Meisterschaft seit 30 Jahren machen. 13 Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger (gegen West Ham) glaubt niemand mehr so recht an einen anderen Meister als den FC Liverpool.

Kommt dann auch die Umbenennung von "The Normal One"? Nein, entgegnet Klopp. "Normal ist komplett in Ordnung", wehrt er sich gegen einen Namenswechsel.

"Ich denke, und ich kenne mich jetzt seit 52 Jahren, dass ich ein normaler Mensch bin. Ich weiß ein bisschen mehr über Fußball als manch anderer, aber in allen anderen Bereichen ist nichts Besonderes an mir - leider."

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