Juventus Turin :Alvaro Morata über Juve-Verbleib: "Nicht Herr meines Schicksals"

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Alvaro Morata weiß selbst noch nicht, ob er ab der kommenden Saison wieder dauerhaft für Juventus Turin spielen wird. "Wir stehen alle unter Druck. Vielleicht reden die Leute mehr über mich, weil ich ausgeliehen bin. Wenn man aber nicht Herr seines Schicksals ist, kann man nur arbeiten", sagt Morata im Interview mit El Pais.

Der Iberer wird äußerst kritisch betrachtet. Mit nur zwei Toren in elf Spielen der Serie A erfüllt er noch nicht die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Juve kann selbst darüber entscheiden, Morata dauerhaft an sich zu binden oder im Anschluss an die Saison wieder an Atletico Madrid zurückzugeben.

Hintergrund

Die Alte Dame vereinbarte mit den Colchoneros eine Kaufoption in Höhe von 35 Millionen Euro. Eine satten zweistelligen Betrag hat Juve bereits in die zweijährige Ausleihe investiert, die mit 20 Millionen Euro in den Turiner Geschäftsbüchern steht.

Morata ist sich selbst darüber im Klaren, dass er in seinen Leistungen noch nicht überzeugt hat. Dass die Kritik teilweise menschenfeindliche Züge angenommen hat, kann der 29-Jährige aber überhaupt nicht nachvollziehen – und appelliert deshalb an die Juve-Anhänger.

Alvaro Morata: "Keiner ist perfekt, wir sind keine Maschinen"

"Keiner ist perfekt, wir sind keine Maschinen. Ich weiß, was von mir verlangt wird. Kritik und Buhrufe machen mich nicht wütend, auch wenn es mich stört. Aber Hass ist nicht in Ordnung", so Morata. "Auf dem Spielfeld können sie mich beleidigen oder anspucken, aber draußen, wenn ich mit meiner Frau oder meinen Kindern spazieren gehe, ist das etwas anderes."

Fast einen Monat plagten Morata muskuläre Beschwerden, die verhinderten, dass der Nationalspieler sein volles Pensum einbringen konnte. "Natürlich würde ich gerne besser spielen und mehr Tore schießen. Vor der Verletzung ging es mir gut", hofft der Leihspieler auf schnelle Besserung seiner Werte.

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