Juventus Turin :Andrea Agnelli kündigt an: Königsklassen-Reform vor dem Abschluss

andrea agnelli 2020 3
Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com
Werbung

So viel ist schon jetzt klar: Sollte die Reform tatsächlich durchgewunken werden, stehen unter anderem in der Champions League ausgiebige Änderungen bevor. Andrea Agnelli, Präsident der mächtigen Klubvereinigung European Club Association (ECA), rief am Montag die Klubs dazu auf, den Reformvorschlag zu unterstützen.

Laut Agnelli sei der "Durchbruch" erzielten worden, dieser aber zunächst mit Skepsis aufgenommen worden. Die Champions League soll von 32 auf 36 Teilnehmer aufgestockt werden, außerdem soll das sogenannte "Schweizer Modell" inklusive neuem Ligasystem eingeführt werden.

Dies würde vor allem die Spielanzahl von bisher sechs auf garantierte zehn Gruppenspiele erhöhen. Die Vorteile der neuen Ausführung seien von allen erkannt worden, meinte Agnelli, der sich fast im selben Atemzug für den regen Austausch mit UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im vergangenen Jahr bedankte.

Hintergrund


Offen ist noch, wie die zusätzlich vier geschaffenen Startplätze vergeben werden. Womöglich werden diejenigen "großen" Klubs zugelassen, die sich in ihrer Meisterschaft nicht für die Champions League qualifizieren konnten, in der Vergangenheit allerdings Erfolg im Europapokal bejubeln durften.

Agnelli, der hauptamtlich als Vereinspräsident von Juventus Turin arbeitet, legte die Gründe für eine Reform darin nieder, dass den Fans der "bestmögliche Wettbewerb" geboten werden müsse. "Sonst riskieren wir, sie zu verlieren", führte der Italiener aus.