Juventus Turin :Bricht Juve mit Andrea Agnelli? Marcello Lippi als Nachfolger gehandelt

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Das von Andrea Agnelli initiierte Super-League-Projekt, das in dieser Woche krachend scheiterte, senkt bei Juventus Turin offenbar die Stimmung. Unter den Anteilseignern geht laut GAZZETTA DELLO SPORT die Angst um, dass Agnelli die Beziehungen zur UEFA, der FIFA und der Serie A nachhaltig beschädigt haben könnte.

Insbesondere Exor-Chef und Juventus-Anteilseigner John Elkann soll sich Gedanken über seine Zukunft machen. Er soll momentan abwägen, wie er hinsichtlich seines Juve-Engagements längerfristig verfahren möchte.

Sollte Agnelli, der von vielen als Spalter des europäischen Fußballs gesehen wird, tatsächlich aus seinem Präsidentenamt scheiden, gibt es offenbar zahlreiche Szenarien, die in Turin durchgespielt werden.

Exor-Vizepräsident und Agnelli-Cousin Alessandro Nasi scheint die besten Karten auf den Posten zu haben. Die italienische Sportzeitung bringt mit Evelina Christillin eine Kandidatin ins Gespräch, die gerade erst wieder in den FIFA-Rat gewählt wurde.

Hintergrund


Außerdem fällt der Name Marcello Lippi, der die fußballromantischste Lösung darstellen würde. Der inzwischen 73-Jährige führte zwischen 1994 und 1999 sowie 2001 und 2004 das Juve-Traineramt aus, wurde fünfmal Italienischer Meister und sorgte 1995/96 für den Champions-League-Triumph.

Im Mai sollen Juve-intern erste Gespräche über eine mögliche Demission Agnellis geführt werden. Der 45-Jährige wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach in seinem Amt verbleiben.