Juventus Turin :Cristiano Ronaldo: Ausraster hat keine Auswirkungen auf Kapitänsamt

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
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Cristiano Ronaldo bleibt Kapitän der portugiesischen Fußballnationalmannschaft. "Er wird die Binde behalten", sagte Trainer Fernando Santos vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen gegen Luxemburg (3:1). "Wenn er den Trainer, seine Kollegen oder den Verband beleidigt hätte, dann ja, dann müssten wir nachdenken. Aber nichts dergleichen ist passiert."

Stattdessen echauffierte sich Ronaldo über den Schiedsrichter, der während der Partie gegen Serbien (2:2) in Abwesenheit des Videoassistenten den vermeintlichen 3:2-Siegtreffer des Superstars zu Unrecht aberkannte.

Cristiano Ronaldo stapfte nach seiner Auswechslung wutentbrannt von Dannen und feuerte seine Spielführerbinde durch die Gegend. "Was passiert ist, war ein Moment der großen Frustration, der auch mir hätte passieren können", stellt sich Santos auf Ronaldos Seite.

"Frustration von jemandem, der immer gewinnen will, der alles für die Nationalmannschaft gibt. Es ist ihm passiert, es hätte auch jemand anderes sein können", so der Trainer weiter.

Hintergrund


Der 36-Jährige sei im Nachhinein der Erste gewesen, der erkannt habe, dass es so etwas wie den Binden-Eklat nicht hätte geben solle, berichtet Santos, der den Vorfall zwar keinesfalls goutiert, aber: "Er wird auf jeden Fall Kapitän sein."

Mit Kapitän CR7 gewann der Europameister von 2016 3:1 gegen Luxemburg. Cristiano traf in der 50. Mjnute zum zwischenzeitlichen 2:1. Außerdem trafen Diogo Jota (45. +2) und Joao Palhinha (80.) für den haushohen Favoriten.