Juventus Turin :Cristiano Ronaldo kassiert klare Ansage von Ex-Juve-Boss

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com
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Obwohl Luciano Moggi schon seit 15 Jahren nicht mehr in einer Position bei Juventus Turin amtet, verfolgt der frühere Fußballfunktionär seinen ehemaligen Arbeitgeber noch immer. Das jüngste Auswärtsspiel gegen Cagliari Calcio lief ebenfalls auf Moggis TV. Der in der Kritik stehende Cristiano Ronaldo erzielte beim 3:1 einen lupenreinen Hattrick.

"Ronaldo, der von allen als Sündenbock angesehen wird, wollte zeigen, dass er ein Champion ist, der nicht kritisiert werden darf", so Moggis Einschätzung gegenüber der Zeitung LIBERO.

Hintergrund

"Nach jedem Tor gegen Cagliari hielt er es für angebracht, sich den Finger ans Ohr zu halten, um den Kritikern zu verstehen zu geben, dass sie falsch liegen."

Der Superstar dürfe sich laut der Meinung Moggis allerdings nicht darüber ärgern, wenn jemand die Nase rümpfe, weil er die Mauer aufgerissen habe, aus welcher das 2:2 gegen den FC Porto im Achtelfinalrückspiel gegen den FC Porto resultierte. "Irren ist menschlich", schiebt Moggi nach.

Cristiano Ronaldo spielt mittlerweile seit zweieinhalb Jahren für die Turiner, die 2018 über 100 Millionen Euro in den Superstar-Transfer investierten. Moggi stellt klar, dass er damals gegen diesen Transfer gewesen sei, es nun aber unfair wäre, Ronaldos Klasse nicht anzuerkennen. "Aber man muss sich auch berechtigt fühlen, Spiele hervorzuheben, bei denen er nur dabei war."

Dass Moggi ein entschiedener Gegner der Zusammenarbeit ist und war, machen seine abschließend gewählten Worte noch mal deutlich: "Wir müssen in der Lage sein zu sagen, dass Juventus mit ihm auf dem Platz die gleichen Titel gewonnen hat, die sie gewonnen haben, als CR7 in Madrid war. Vor ihm waren sie im Finale, jetzt sind sie im Achtelfinale ausgeschieden."

Zum zweiten Mal in Folge war für Juve im Achtelfinale der Champions League Schluss. Allgemein war es für die Serie A ein rabenschwarzes Jahr. Wie zuletzt 2015/16 sind im Viertelfinale der Königsklasse keine italienischen Teams vertreten.

Juve blamiert sich gegen Außenseiter

Cristiano und Juventus mussten am Wochenende nach dem Aus in der Champions League einen weiteren Rückschlag verkraften. Gegen Außenseiter und Kellerkind Benevento setzte es eine 0:1-Heimniederlage.

Der fünffache Weltfußballer hatte in der Schlussphase einige Möglichkeiten, den Ausgleich gegen den Tabellen-16. zu erzielten, Cristianos 24. Saisontreffer wollte aber nicht gelingen. Der Rückstand von Italiens Rekordmeister auf Tabellenführer Inter Mailand beträgt zehn Punkte.

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