Juventus Turin :Cristiano Ronaldo: Mit diesem Steuertrick könnte Real Madrid ihn zurückholen

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com

Nachdem sich Juventus Turin zum zweiten Mal in Folge aus dem Achtelfinale der Champions League verabschiedete, häuften sich die Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang von Cristiano Ronaldo. Wenig überraschend schossen im Zuge dessen Spekulationen um eine mögliche Rückkehr zu Real Madrid aus dem Boden. Doch wäre diese in Pandemie-Zeiten überhaupt darstellbar?

Toni Roca verweist im Gespräch mit der MARCA darauf, dass Ronaldo in Italien besondere Steuervorteile genießt. "Er ist nicht zufällig nach Italien gegangen, da das transalpine Land die günstigste steuerliche Behandlung der fünf großen Ligen des Kontinents hat", erläutert der CEO von HIMNUS FOOTBALL LAWYERS.

Wie der Fachanwalt für Fußballrecht angibt, erhält der italienische Fiskus von Ronaldo trotz rund 40 Millionen Euro Jahresgehalt gerade mal Abgaben über gut 225.000 Euro. In Spanien ist eine solche Bevorteilung jedoch nicht (mehr) möglich, da das berühmte Lex-Beckham-Gesetz 2016 abgeschafft wurde und der Steuersatz des Landes viel höher ist als der in Italien.

Roca verweist allerdings auf eine Art Schlupfloch, durch das Ronaldo auch in Spanien steuerliche Vorteile erlangen würde. Und zwar dann, wenn der Superstar nur für ein Jahr an der Concha Espina unterschreiben würde. Dann wäre Ronaldo als nicht-resident besteuert und würde lediglich 19 Prozent Einkommensteuer abführen müssen.

Hintergrund


Doch Real müsste bei diesem Modell allerdings einen erheblichen finanziellen Aufwand betreiben. Würde Ronaldo sein Salär in netto aushandeln, so Roca, müsste sich Real um die 30 Prozent Differenz kümmern, die seinem Gehalt für das Jahr 2022 entsprechend.

"Im Fall von Cristiano würde er nicht mehr nur auf die spanischen Einkünfte Steuern zahlen, sondern auf alle weltweit erzielten, wozu auch die Erträge aus den Bildrechten gehören würden", so Roca.