Juventus Turin :Cristiano Ronaldo und Andrea Pirlo: Juve-Vize Pavel Nedved spricht Klartext

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com
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Dass Juventus Turin am Wochenende gegen das abstiegsbedrohte Benevento Calcio mit 0:1 verlor, war der ohnehin schon angespannten Situation im Piemont freilich nicht zuträglich. Im Gegenteil: Nach der Niederlage verschärften sich die Diskussionen um Trainer Andrea Pirlo.

"Pirlo ist und bleibt zu hundert Prozent unser Coach", versucht Juve-Vizepräsident Pavel Nedved mit deutlich gewähltem Wortgut bei DAZN ein für allemal mit der Trainerdiskussion abzuschließen. "Wir haben mit Andrea ein Projekt gestartet und wussten, dass es Schwierigkeiten geben kann. Wir hätten bessere Resultate erwartet, aber Schwierigkeiten waren vorhersehbar."

Hintergrund

Schon als Pirlo im August vorigen Jahres als neuer Juve-Cheftrainer bestätigt wurde, gab es von vielen Seiten Bedenken. Der 41-Jährige sollte ursprünglich die U23 übernehmen, war dann aber überraschend zum Übungsleiter des Profiteams ernannt worden. Für Pirlo ist Juve die erste Trainerstation im bezahlten Fußball.

Doch nicht nur die Trainerpersonalie ist in diesen Tagen omnipräsent. Auch zum Thema Cristiano Ronaldo sickern tagtäglich mal mehr, mal weniger glaubhafte Informationen an die Öffentlichkeit durch.

Thematisiert wird im Zuge der sportlichen Schieflage nach dem erneuten Ausscheiden im Achtelfinale der Champions League und dem mit zehn Punkten beträchtlichen Rückstand auf Tabellenführer Inter Mailand ein vorzeitiger Ronaldo-Abgang im Sommer.

"Ronaldo ist unantastbar. Er hat bei uns einen bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrag - und er bleibt in Turin. Danach wird man sehen", widerspricht Nedved der jüngsten Berichterstattung deutlich.

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