Juventus Turin :"Cristiano Ronaldo war ein Fehleinkauf. Er kostet eine Million pro Tor"

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Bei Juventus Turin erhoffte man sich, mit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo gleichzeitig die großen Titel ins Piemont zurückzuholen. Am Dienstag schied der Serie-A-Krösus zum zweiten Mal in Folge im Achtelfinale der Champions League aus. Die Stimmung kocht.

Nicht nur intern sollen Zweifel an der Sinnhaftigkeit der noch bis 2022 bestehenden Zusammenarbeit geben. Auch außerhalb des Juve-Wirkungskreises waren in den vergangenen Tagen einige Störfeuer zu vernehmen. Giovanni Cobolli tritt das nächste los.

"Cristiano Ronaldo war ein Fehleinkauf? Absolut, ja", entgegnet der frühere Juve-Präsident RADIO PUNTO NOVO. "Ich habe es vom ersten Tag an gesagt und meine Wertschätzung dafür gezeigt, was für ein Champion er ist. Aber kostet zu viel und es belastet die Mannschaft zu sehr."

Mitte 2018 wurde bekannt, dass Juve knapp 120 Millionen Euro Ablöse für den Ronaldo-Transfer aufbringt. Zuzüglich der üppigen Ablösesumme kommen jährliche Gehaltskosten von rund 31 Millionen Euro netto, die das inmitten der Corona-Pandemie stark betroffene Vereinskonto belasten.

Hintergrund


"E kostet eine Million pro Tor"

An die jetzigen Verantwortlichen seines ehemaligen Klubs hat Cobolli deshalb folgenden Rat: "Es liegt an Juve, Ronaldo zu verkaufen oder nicht, aber er kostet eine Million pro Tor." In den vergangenen Tagen häuften sich die Meldungen bezüglich eines Ronaldo-Abgangs.

Verifiziert wurden die Gerüchte aber noch von keiner Seite. Im Gegenteil: Sportdirektor Fabio Paratici erklärte am Wochenende, Cristiano Ronaldo sei ein Teil der Zukunft von Juve. CR7 schoss sich indes den Champions-League-Frust gegen Cagliari Calcio (3:1) von der Seele. Dreimal netzte er ein.