Juventus Turin :Ex-Juve-Boss poltert: "Je eher Cristiano Ronaldo geht, desto besser"

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"Ich war immer ehrlich: Es war ein Fehler, Ronaldo zu verpflichten. Es ist unmöglich, dieses Investment wieder reinzuholen und so wird es auch bleiben", erklärt Giovanni Cobolli Gigli, der zwischen 2006 und 2009 als Präsident von Juventus Turin amtete, bei SerieAnews.com.

Cristiano Ronaldo hatte sich 2018 den Bianconeri angeschlossen, die seinerzeit 117 Millionen Euro Ablöse zahlten. Überdies wendet der gestürzte italienische Serienmeister pro Jahr stolze 31 Millionen Euro an Gehalt für den Superstar auf. Einfach zu viel, findet Cobolli Gigli, der außerdem Ronaldos sportlichen Mehrwert infrage stellt.

Hintergrund

Erst am Wochenende war eine emotionale Debatte entbrannt, weil Ronaldo im Auswärtsspiel gegen Udinese Calcio (2:2) zunächst auf der Bank Platz nehmen musste und später für die letzte halbe Stunde kam. Nach Cobolli Giglis Ansichten die richtige Entscheidung. "Ronaldo behindert Juventus' Angriffsspiel. Ohne ihn sind sie in der Lage, als Kollektiv exzellente Dinge zu vollbringen."

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Ronaldos Vertrag läuft in weniger als einem Jahr aus. An eine Verlängerung denkt angesichts der hohen Anzahl an Wechselgerüchten keiner. Insbesondere nicht Cobolli Gigli, der seine deutliche Meinung kundtut: "Er ist ein großartiger Spieler, aber um ehrlich zu sein: Je eher er geht, desto besser für ihn und Juventus."

CR7 vor Wechsel zu ManCity

Und in der Tat: Cristiano steht vor einem Wechsel nach Manchester. "CR7 ist noch kein Spieler von Manchester City, aber es fehlt nur noch ein Schritt", schrieb die Gazzetta dello Sport. Sky Italia berichtet, Cristiano habe bereits seinen Spind in der Umkleidekabine geräumt.

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