Juventus Turin :Juve- & Milan-Flirt Julian Alvarez: River Plate wehrt sich

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Foto: ZUMA Wire / imago images
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Für River Plate ist es absolut keine Option, Julian Alvarez an einen anderen Verein abzugeben. Klubchef Jorge Brito vertritt eine klare Haltung. Ob er damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

"Das Ziel ist es, mit seinem Vertreter zu sprechen und eine Einigung zu erzielen, damit Julian bleiben kann", wird Brito bei Fichajes.net zitiert. "Er ist jung, er hat sich weiterentwickelt, die ganze Welt spricht über ihn – und nächstes Jahr findet eine Weltmeisterschaft statt. Unserer Meinung nach ist die Zeit noch nicht gekommen, um sich von ihm zu verabschieden."

Hintergrund

Die Interessenten sollen schon längst Schlage stehen. In der jüngeren Vergangenheit war von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, einigen Klubs aus der Premier League, sowie dem AC Mailand und Juventus Turin als potenzielle Abnehmer die Rede. Letztgenanntes Team soll schon ein Angebot eingereicht haben.

In Buenos Aires ist der 21-Jährige der Schlüsselspieler, der auf 32 direkte Torbeteiligungen in 40 Pflichtspielen kommt. Dass Brito versucht, in dieser Personalie Optimismus zu verbreiten, ist logisch. Der River-Chef weiß aber auch, dass Alvarez in seinem bis Ende 2022 gültigen Vertrag über eine Ausstiegsklausel (25 Mio. Euro) verfügt.

Alvarez war von Lionel Scaloni für diesen Länderspielblock wieder in die argentinische Nationalmannschaft berufen worden. Beim ersten von zwei Spielen gegen Uruguay (0:1) blieb Alvarez ohne Einsatz.

Die nächste Möglichkeit bietet sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 0.30 Uhr deutscher Zeit. Dann steht das Prestigeduell gegen Brasilien an. Alvarez selbst soll sich einen Wechsel nach Europa sehr gut vorstellen können. Zu klären gilt es hier aber noch einiges.

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